Newsletter-Archiv

Newsletter Oktober 2018 Newsletter Oktober 2018 Newsletter September 2018 Newsletter Juli 2018 Newsletter Juni 2018 Newsletter Mai 2018 Newsletter April 2018 Newsletter Februar 2018 Newsletter Oktober 2017 Newsletter September 2017 Newsletter Juni 2017 Newsletter Mai 2017 Newsletter Februar 2017 Newsletter Oktober 2016 Newsletter Oktober 2016 Newsletter Juni 2016 Newsletter Mai 2016 Newsletter April 2016 Newsletter Februar 2016 Newsletter Oktober 2015 Newsletter Oktober 2015 Newsletter September 2015 Newsletter Juni 2015 Newsletter Mai 2015 Newsletter Februar 2015 Newsletter Februar 2015 Newsletter Oktober 2014 Newsletter September 2014 Newsletter Juli 2014 Newsletter Mai 2014 Newsletter Juni 2013 Newsletter April 2013 Newsletter Januar 2013 Newsletter Oktober 2012 Newsletter Juni 2012 Newsletter Mai 2012 Newsletter April 2012 Newsletter September 2011 Newsletter Juli 2011 Newsletter Mai 2011 Newsletter April 2011 Newsletter Januar 2011 Newsletter Oktober 2010 Newsletter Juni 2010 Newsletter April 2010 Newsletter Januar 2010 Newsletter November 2009 Newsletter Oktober 2009 Newsletter Juni 2009 Newsletter Juni 2009 Newsletter April 2009 Newsletter Februar 2009 Newsletter Oktober 2008 Newsletter Juni 2008 Newsletter Mai 2008 Newsletter April 2008 Newsletter November 2007 Newsletter Oktober 2007 Newsletter Oktober 2007 Newsletter Juli 2007 Newsletter Juni 2007 Newsletter April 2007 Newsletter Februar 2007 Newsletter Januar 2007 Newsletter Oktober 2006 Newsletter Juli 2006

2. Newsletter Oktober 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
ein großartiges, ja gigantisches Projekt nähert sich uns unaufhaltsam und hält jedes unserer 77 Orchestermitglieder, aber auch 140 junge Tänzerinnen in Atem. Sein Titel ist Rhythm in Concert, und es wird am Samstag dem 27. Oktober ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg sein Publikum in den Bann schlagen.
Fünf herausragende Werke der Orchesterliteratur sind unter der Stabführung von Michael Millard zu hören, deren Uraufführungen allesamt in Paris stattfanden. Darius Milhaud schrieb Le bœuf sur le toit nach einem mehrjährigen Brasilienaufenthalt, und so wundert es nicht, dass die Musik vor lateinamerikanischem Temperament nur so bebt.
Das TanzTheater Heeg (Leitung Sonja Heeg) hat sich hierzu eine bunte, spritzige Choreografie ausgedacht, die den heißen Rhythmen mehr als gerecht wird. Mit Maurice Ravels Bolero kommt danach ein echter Ohrwurm klassischer Musik auf die Bühne, der sich wohl nicht mehr vertreiben ließe, würde auf ihn nicht der mindestens ebenso mitreißende Zauberlehrling von Paul Dukas folgen. Was sich da klanglich und tänzerisch frei nach Goethes Ballade entwickelt, das stellt jeden Thriller in den Schatten.
Nach der Pause dann das Werk eines Amerikaners, der sich in Paris äußerst wohl fühlte: George Gershwin lebte 1928 für mehrere Monate in Frankreichs Metropole, stand dort in Kontakt mit den berühmtesten europäischen Komponisten seiner Zeit und schrieb nebenbei eines seiner großen Meisterwerke: An American in Paris. Die musikalische Schilderung des Großstadtlebens, detailgetreu bis zu den Autohupen, geht mit einem lässig-jazzigen Tonfall einher, der gleichzeitig in meisterhafte Kompositions- und Instrumentationskunst eingebettet ist.
Zum Abschluss des Abends schließlich die Suite zum Ballett Der Feuervogel von Igor Strawinsky. Hier werden wirklich alle Register klanglicher und rhythmischer Art gezogen, und die Choreografie der TanzCompagnie des Dalberg-Gymnasiums unter der Leitung von Christine Fischer wird vollends dafür sorgen, dass dieser Abend für alle unvergesslich bleiben wird.
Lassen Sie sich von unserem Moderator Christopher Miltenberger durch das Programm führen und genießen Sie ein Highlight nach dem anderen!
Karten für das Konzert erhalten Sie an der Theaterkasse Aschaffenburg (Tel. 06021-3301888, E-Mail theaterkasse@aschaffenburg.de) sowie bei www.eventim.de.
Ihr Andreas Lippert

1. Newsletter Oktober 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
mit den kürzer werdenden Tagen und der sich zurückziehenden, sich auf die kalten Wintermonate vorbereitenden Natur kommt auch die Jahreszeit, in der sich der Mensch von jeher der Vergänglichkeit allen Lebens und seiner selbst bewusst wird. Zahlreiche Komponisten haben diesem Gedanken durch Vertonungen des "Requiems", der katholischen Totenmesse, Raum gegeben.
Johannes Brahms hingegen ging einen anderen Weg: Mit seinem opus 45, das er "Ein  deutsches Requiem" betitelte, verzichtete er auf den offiziellen lateinischen Textkanon, in dem vom Strafgericht, vom Tag des Zorns und dem "schrecklichen Feuer" das den Verdammten droht, die Rede ist. Vielmehr trug er aus Altem und Neuem Testament Passagen zusammen, in denen den Trauernden Trost zugesprochen wird, in denen die Seligkeit der Toten hervorgehoben wird und gleichzeitig auf die Vergänglichkeit all unseres Tuns und unserer Geschäftigkeit hingewiesen wird.
Musikalisch tief verwurzelt im Geist der Romantik lotet das Brahms'sche Meisterwerk alle Klangebenen von größter Düsternis bis zu lichtvoller Helle aus, von zartesten Engelsgesang bis zu den kraftvollsten Ausbrüchen von Chor und Orchester im Fortissimo. Unverkennbar auch das Studium von Johann Sebastian Bachs großen Meisterwerken durch den jungen Brahms, von denen er so manchen kompositorischen Kunstgriff übernahm.
Vor 150 Jahren im Bremer Dom uraufgeführt, rührte das Deutsche Requiem viele Zuhörer zu Tränen und tut es heute noch in zahllosen Aufführungen rund um den Globus. In Aschaffenburg ist es am Samstag dem 13.10.2018 um 19:30 Uhr in einer Kooperation des Collegium Musicum mit dem Oratorienchor Aschaffenburg unter der bewährten Leitung von Joachim Schüler zu hören.
Als Solisten treten auf: Jana Baumeister, Sopran und David Pichlmaier, Bariton. Ort ist die Herz-Jesu-Kirche, die durch ihre Größe wie auch durch das im Hintergrund strahlende Mosaik des Auferstandenen für dieses Werk besonders geeignet erscheint.
Tauchen Sie mit uns ein in diesen die Ewigkeit berührenden musikalischen Kosmos!
Ihr Andreas Lippert
P.S.: Karten erhalten Sie an der Abendkasse sowie im Vorverkauf bei der Buchhandlung Diekmann und beim Musikhaus Dressler.

Newsletter September 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
ein Herbst der berauschenden musikalischen Erlebnisse erwartet Sie mit unserem Orchester, auf deren erstes ich Sie jetzt einstimmen möchte: Es ist das Theaterkonzert zum 50-jährigen Jubiläum des Collegium Musicum Aschaffenburg am 29. September um 19.30 Uhr in unserem Stadttheater. Zum letzten Mal unter der Leitung unseres geschätzten Chefdirigenten Hubert Buchberger werden wir mit einem eher unbekannten Werk Robert Schumanns beginnen, nämlich Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52. Hinter diesen knappen Überschriften verbirgt sich echte Schumann'sche Sinfonik: Kommt der erste Teil heiter und verspielt daher, so zeigt sich das Scherzo tänzerisch und rhythmisch skurril, bis ein selbstbewusst auftrumpfendes Finale in einen rasend dahinwirbelnden Schluss führt.
Jacques Ibert hat 1932-33 ein hochvirtuoses Konzert für Flöte und Orchester geschrieben, welches wegen seiner enormen Schwierigkeiten zunächst selten aufgeführt wurde. Wie diese atemberaubenden Passagen in bezaubernd perlende Melodieströme verwandelt werden können, das werden Sie bei unserer großartigen Solistin Clara Andrada de la Calle erleben, die, aus dem spanischen Salamanca stammend, seit einigen Jahren die Stelle als erste Flötistin des Radiosinfonieorchesters Frankfurt am Main innehat. Ob rasant, ob lyrisch oder im dritten Satz fast jazzig, dieses Werk und seine Interpretin haben es in sich!
Nach der Pause dann Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie in D-Dur op. 36. Es ist heute kaum mehr nachzuvollziehen, dass nach ihrer Wiener Uraufführung Kritiker von einem "krassen Ungeheuer" schreiben konnten. So viel sprühender Übermut zu Beginn, aber auch so viel Liebreiz im langsamen Satz betören die Sinne, lediglich der furiose letzte Satz könnte mit seiner Wucht die Grenzen damaliger Hörerwartung gesprengt haben.
Lassen Sie uns gemeinsam den Abend mit einem kleinen Umtrunk im Foyer ausklingen – wir freuen uns, mit Ihnen feiern zu dürfen!
Karten erhalten Sie wie gewohnt an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Viel Vergnügen wünscht Ihnen
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Juli 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
gerne möchte ich Sie jetzt schon auf drei Veranstaltungen im Herbst hinweisen, bei denen unser Orchester beteiligt sein wird. Da ist zunächst unser Jubiläumskonzert zum 50-jährigen Bestehen des Collegium Musicum Aschaffenburg am Samstag dem 29. September 2018 um 19.30 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg.
Unter der Leitung unseres scheidenden Chefdirigenten Hubert Buchberger werden wir mit Robert Schumanns Ouvertüre, Scherzo und Finale op.52 beginnen. Es folgt das Konzert für Flöte und Orchester von Jacques Ibert, bei dem die Soloflötistin des Radiosinfonieorchesters Frankfurt Clara Andrada de la Calle als Solistin auftreten wird. Als Abschlusswerk des Abends erklingt dann die 2. Sinfonie op.36 von Ludwig van Beethoven. Karten sind bereits an der Theaterkasse erhältlich (Tel. 06021-3301888).
Gemeinsam mit dem Oratorienchor Aschaffenburg und seinem künstlerischen Leiter Joachim Schüler werden wir am Samstag dem 13. Oktober 2018 mit Beginn 19.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche das Requiem von Johannes Brahms aufführen. (Karten ab Anfang September bei der Buchhandlung Diekmann und dem Musikhaus Dressler).
Und schließlich folgt am Samstag dem 27. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg "Rhythm in Concert" mit dem TanzTheater Heeg und der TanzCompagnie des Dalberg-Gymnasiums auf der Bühne. Die musikalische Leitung übernimmt hier Michael Millard. Mit Strawinskys "Feuervogel"-Suite, Ravels Bolero, Gershwins "Ein Amerikaner in Paris", Milhauds "Le bœuf sur le toit" und dem "Zauberlehrling" von Dukas haben wir ein wahres Feuerwerk an Stücken ins Programm genommen, das keine Wünsche offen lassen wird.
Hierzu beginnt der Vorverkauf der Theaterkasse am 9. Juli (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de)
Gern würden wir Sie zu diesen Konzerten als unsere Gäste willkommen heißen.
 
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Juni 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
für alle glücklichen Besitzer einer Eintrittskarte zu unserem (bereits ausverkauften) 2. Schlosskonzert am 17. Juni um 18.30 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg hier ein paar Worte zur Einstimmung.
Wir feiern in diesem Konzert den 90. Geburtstag von Herrn Prof. Josef Zilch, der vor 50 Jahren das Collegium Musicum Aschaffenburg gegründet hat und bis 2005 sein Chefdirigent war. Unter der Leitung seines einstigen Schülers Rudolf Piehlmayer (ehemals GMD der Oper Augsburg und derzeit am Theater im französischen Rennes tätig) werden wir mit einer feurigen Ouvertüre (D-Dur Hob.Ia:4) von Joseph Haydn beginnen. Danach folgen Arien von Wolfgang Amadeus Mozart, vorgetragen von der Sopranistin Sally du Randt. Gebürtig in Südafrika, ist sie seit 2002 festes Ensemblemitglied des Augsburger Theaters.
Sechs Tänze von Franz Schubert, orchestriert von Anton Webern, werden das Ohr umschmeicheln, bevor mit den Vier Liedern nach Texten von Christian Morgenstern die humoristische Seite unseres Jubilars Josef Zilch in den Vordergrund tritt.
Ganz im Kontrast dazu schließlich die aufwühlende, düstere Sinfonie in g-Moll KV 183 von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie wird einen dramatischen Schlusspunkt setzen, wenn nicht … Ihr Applaus noch eine Zugabe einfordern sollte …
Auf unseren gewohnten Fünf-Uhr-Tee brauchen Sie natürlich auch dieses Mal nicht verzichten – den Einführungsvortrag wird Rudolf Piehlmayer halten.
 
Viel Vergnügen wünscht Ihnen
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Mai 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
wie in den letzten Jahren am Muttertag, so empfängt auch heuer das Schloss Johannisburg am 13. Mai um 18.30 Uhr im Ridingersaal sein Publikum zum 1. Schlosskonzert. Chefdirigent Hubert Buchberger wird dabei die 11. Streichersinfonie des jungen Felix Mendelssohn Bartholdy mit unserem Orchester zur Aufführung bringen, das Werk eines 14-Jährigen, das hohe kompositorische Könnerschaft mit Ideenreichtum und Witz vereint. Ja sogar ein idyllisches Schweizerlied lässt sich hier mit Untermalung von Pauke, Becken und Triangel hören.
Ebenfalls schweizerischer Herkunft, aber von ganz anderer Wesensart sind die Etüden für Streichorchester des aus Genf stammenden Komponisten Frank Martin. So wie jede Etüde das Orchester vor neue Herausforderungen stellt, bereitet sie auch dem Publikum ihren jeweils eigenen "Hörkitzel". Gedämpftes Melodiengewirr wechselt sich ab mit jazzigen Zupfkaskaden, mit ausdrucksvollen Kantilenen und einem quasi-barocken Fugen-Kosmos.
Ganz im impressionistischen Stil kommen schließlich Claude Debussys "Danses" für Harfe und Streicher daher, bei denen eine Tochter unseres Dirigenten, die bei den Berliner Philharmonikern ausgebildete und an der Hamburger Staatsoper tätige Lena-Maria Buchberger, als Solistin glänzen wird.
Wie vor jedem Schlosskonzert lädt der Philharmonische Verein Sie zum Fünf-Uhr-Tee ein, wo verschiedene Teesorten und Gebäck bereitstehen und eine Einführung in die Werke des Abends geplant ist.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Karten erhalten Sie wie gewohnt an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
 
Ihr Andreas Lippert

Newsletter April 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
am 21. April könnte eine wundersame Verwandlung in Ihnen vorgehen!
Gesetzt den Fall, Sie wären noch kein Opernfan, würde unsere Operngala Sie an jenem Abend mit Gewissheit zu einem solchen machen, hat doch der Philharmonische Verein Aschaffenburg das Großartigste an Künstlern und Werken aufgefahren, das in diesem Genre überhaupt möglich ist.
Allen voran wird mit der finnischen Sopranistin Camilla Nylund ein Weltstar auftreten, wie ihn Aschaffenburg noch selten gesehen hat. Von der New Yorker Met kommend, macht sie bei uns Station und wird so bezaubernd-dramatische Partien wie die der Tatjana aus Tschaikowskys "Eugen Onegin", der Desdemona aus Verdis "Othello", der Elsa aus Wagners "Lohengrin" und viele andere singen. Ihr zur Seite stehen drei (!) Männer: der amerikanische Tenor Michael Wade Lee, der deutsche Bassbariton Johannes Schwärsky sowie der britische Bass Thomas Faulkner, den wir schon vorletztes Jahr bei "Tschaikowsky kennenlernen" bewundern durften.
Unter Michael Millards souveränem und leidenschaftlichen Dirigat wird unser Orchester in Puccinis "Turandot" eintauchen, Dvoraks hinreißendes "Lied an den Mond" aus "Rusalka" mitgestalten und Höhepunkte aus Wagners "Tannhäuser" auf die Bühne bringen.
Begleiten Sie uns dabei! Am 21. April um 19.30 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg.
Karten erhalten Sie an der Kasse im Stadttheater Aschaffenburg (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de) sowie bei eventim.
 
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Januar 2018

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
unser Orchester begrüßt Sie zum Neuen Jahr und wünscht Ihnen eine friedvolle und glückliche Zeit mit vielen schönen, von Musik erfüllten Stunden! Zu diesen möchten wir beitragen mit einem heiteren, beschwingten Champagner Musicale, der am Samstag, dem 3. Februar, ab 19:30 Uhr die Aschaffenburger Stadthalle in ein Feuerwerk spritziger Walzerklänge und betörender Operettenmelodien tauchen wird.
Unter dem Motto "Weißt du es noch... ?!" werden Komponisten wie Lehár, Kálmán und Johann Strauß Sie in den Bann ihrer musikalischen Erzählungen ziehen, vorgetragen vom Collegium Musicum unter seinem Dirigenten Michael Millard, der Sopranistin Julia Koci sowie dem Tenor Szabolcz Brickner.
Genießen Sie diesen Auftakt zu unserem Jubiläumsjahr! Wir werden heuer 50 und wollen Sie im April mit einer Operngala verwöhnen, danach mit zwei Schlosskonzerten, einem sinfonischen Jubiläumskonzert im Stadttheater, dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms zusammen mit dem Oratorienchor und schließlich mit Rhythm in Concert.
Auf all das freuen wir uns sehr, und besonders auf Sie als ein fantastisches Publikum!
 
Ihr Andreas Lippert
P.S.: Restkarten für Champagner Musicale erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).

Newsletter 2 September 2017

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
unser Orchester hat die große Ehre und Freude, zusammen mit dem Oratorienchor Aschaffenburg dessen 70-jähriges Bestehen in einem großen Festkonzert feiern zu dürfen. Am Samstag, dem 14.10.2017 (Beginn 19.30 Uhr) führen wir in der Herz-Jesu-Kirche klanggewaltige Werke der Romantiker Giacomo Puccini und Antonìn Dvořàk auf, die für diesen Anlass wie maßgeschneidert erscheinen.
Unter der Leitung von Joachim Schüler erklingt zuerst die Motetto per San Paolino, die Puccini bereits als 18-Jähriger zu Ehren des Schutzpatrons seiner Heimatstadt Lucca komponierte.
Nach dieser feierlich-majestätischen Eröffnung das vier Jahre später entstandene, rein instrumentale Preludio sinfonico, das mit seinem raffinierten Klangzauber teilweise an Richard Wagners "Lohengrin" erinnert, teilweise in seinen sehnsuchtsvollen Melodien bereits auf die großen Opern Puccinis vorausweist.
Vom selben Komponisten anschließend die Messa di Gloria, die Puccini mit 20 Jahren als Abschlussarbeit am Konservatorium in Lucca vorlegte. Ihre Uraufführung wurde mit großer Begeisterung aufgenommen, und auch bei uns wird die überschäumende Ideenvielfalt des Komponisten niemanden kalt lassen.
Wenn es hierzu noch eine Steigerung geben kann, dann ist es das Te Deum des tschechischen Tonkünstlers Antonìn Dvořàk. Dieses zur 400-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus komponierte Auftragswerk sprengt mit seiner geballten rhythmischen Energie, seinen Klangkaskaden und seinen harmonischen Kühnheiten alle Fesseln, die den gemeinsamen ekstatischen Jubelruf einzudämmen vermöchten.
Einstimmen in diesen Ruf werden übrigens als Solisten die aus Aschaffenburg stammende Anna-Lena Denk-Erlich, Sopran, Minseok Kim, Tenor und David Pichlmaier, Bass.
Lassen Sie uns gemeinsam feiern in diesem wahrhaft besonderen Konzert!
Karten erhalten Sie bei der Buchhandlung Diekmann sowie beim Musikhaus Dreßler.
 
Ihr
Andreas Lippert

Newsletter September 2017

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
bald ist es wieder soweit: Am Samstag dem 23. September um 19.30 Uhr eröffnet das Collegium Musicum seine Saison mit einem Sinfoniekonzert in unserem herrlichen klassizistischen Stadttheater. Gespielt werden Werke, die aus der Erbauungszeit des Theaters stammen, unter anderem von seinem ersten Kapellmeister Johann Franz Xaver Sterkel, dessen 200. Todesjahr heuer in Aschaffenburg begangen wird.
Doch der Reihe nach: Unter der bewährten Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger beginnen wir mit der Ouvertüre "Coriolan" von Ludwig van Beethoven. Eine kompromisslose, finstere Entschlossenheit wird hier mit musikalischen Mitteln ausgedrückt, porträtierend den römischen Feldherrn Coriolan, der, trotz seiner großen Verdienste aus der Stadt verbannt, auf Rache sinnt, sich umstimmen lässt und dann doch tragisch endet.
Sehr viel freundlicher geht es zu im 4. Klavierkonzert (C-Dur) von J.F.X. Sterkel. Dessen galanter Kompositionsstil wie auch sein kunstvolles Klavierspiel wurden von Beethoven sehr geschätzt, sodass dieser es sich nicht nehmen ließ, Sterkel in Aschaffenburg zu besuchen. Solist am Klavier ist bei uns der junge Virtuose Lukas Katter, der 2015 beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" den 1. Preis davontrug und derzeit an der Musikhochschule Köln studiert. (Mancher Besucher der diesjährigen Bachtage hat bereits sein zweites großes Talent, das Orgelspiel, bewundern können.)
Nach dem Erklingen einer solchen Rarität - Sterkels Klavierkonzert wurde nach über 200 Jahren erst 2017 neu editiert - ein echter "Klassiker", ein Juwel allen Musikschaffens: Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 41 in C-Dur, bekannt als "Jupiter-Sinfonie". Sie ist das letzte Werk des Komponisten in dieser Gattung und führt alles zusammen, was Mozart zeit seines Lebens gelernt hat: meisterhafte Architektonik in Stimmführung und Instrumentierung, Ausreizung aller kompositorischen Gestaltungsmittel, und das nicht etwa gelehrsam, sondern mit mozarttypischem Witz präsentiert.
Eine solche Musik versteht es, Geist und Gemüt gleichermaßen zu befriedigen und darüber hinaus eine spirituelle Dimension zu eröffnen, in welcher der Besucher beseelt und erfüllt entlassen wird. Das jedenfalls hoffen wir zu erreichen und freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Andreas Lippert
Karten erhalten Sie wie gewohnt an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).

Newsletter Juni 2017

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
Lassen Sie mich heute mit einem Zitat beginnen: "Wenn Gott zu den Menschen sprechen wollte, würde er Musik von Haydn verwenden, wenn er selber Musik hören wollte, dann ließe er welche von Boccherini spielen."
Diesen Ausspruch des französischen Geigers Jean-Baptiste Cartier werden Sie nachvollziehen können, wenn Sie am Sonntag dem 25. Juni um 18.30 Uhr unser 2. Schlosskonzert besuchen, in welchem unter Leitung von Hubert Buchberger drei Sinfonien Luigi Boccherinis erklingen werden.
Zu Beginn die kurze, munter auftrumpfende Sinfonie in D-Dur (G 490) mit zwei Oboen und zwei Hörnern, die der Komponist ursprünglich als Ouvertüre geplant hatte. Danach die herrliche C-Dur-Sinfonie op. 12 Nr. 3, in der zwei Flöten den Platz der Oboen einnehmen. Hier treffen die Worte eines Musikwissenschaftlers aus unserem Jahrhundert zu, der meint: "An glückhafter Helligkeit, leichter Grazie und verführerischer Eleganz ist diese Musik wohl schwerlich zu übertreffen."
Nicht zufällig wird Boccherini ja gelegentlich als "Schubert der Klassik" bezeichnet, und so passen in unser Konzertprogramm ausgezeichnet vier Lieder von Franz Schubert, die Max Reger für Gesang und Orchester arrangiert hat. Die junge Sopranistin Esther Dierkes, ab kommender Spielzeit festes Ensemblemitglied der Oper Stuttgart, wird diese Juwelen mit uns aufführen. Nach dem rätselhaften, doppelbödigen "Memnon" wird das Lied "Du bist die Ruh" traumverloren unser Publikum in die Pause entlassen.
Danach das bekannte "An die Musik", bevor "Gretchen am Spinnrad" mit seiner unerbittlich kreisenden Bewegung verstörend und aufrüttelnd wirkt. Durch die Instrumentierung von Reger wird Schuberts Musik klanglich in eine neue Dimension erhoben und so noch bereichert.
Unser Konzert endet mit Boccherinis Sinfonie in C-Dur (G 491), einer Art Sinfonia concertante, in der mal zwei Sologeigen miteinander duettieren, ein andermal die Oboe mit dem Cello - Boccherinis ureigenstem Instrument - oder die beiden Hörner. Doch auch das volle Orchester erstrahlt immer wieder in hellem Glanz.
Genießen Sie diesen Abend im Ridingersaal, und vielleicht wollen Sie ja beim 5-Uhr-Tee, zu dem der Philharmonische Verein wieder einlädt, den Erläuterungen von Herrn Buchberger zu den Werken des Abends lauschen.
Karten erhalten Sie wie gewohnt an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr Andreas Lippert

Newsletter April 2017

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
wieder einmal hat der Frühling Einzug gehalten, und mit der tausendfarbigen Blütenpracht wie auch dem zarten Grün der Bäume erleben wir die Natur wie in einer Neugeburt. Passend dazu stellt Ihnen das Collegium Musicum mit seinem Chefdirigenten Hubert Buchberger beim 1. Schosskonzert am Sonntag dem 14. Mai (Beginn 18.30 Uhr) im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg eine selten gespielte Ballettmusik von Igor Strawinsky vor: Apollon musagète (zu deutsch: Apoll, Führer der Musen). Beginnend mit der Geburt des Gottes Apoll, der bekanntlich als Schutzherr und Förderer der Schönen Künste gilt, stellt das rein für Streichorchester geschriebene, 1928 entstandene Werk die drei Musen Kalliope (Poesie und Saitenspiel), Polyhymnia (Hymnendichtung) und Terpsichore (Tanz) vor, mit denen Apoll im Finale hin zum Olymp zieht. Strawinsky hat diese Musik im neoklassizistischen Stil verfasst, d.h. vertraute Melodik und Harmonik trifft auf Verfremdungen der raffiniertesten Art.
In ähnlicher Weise bezieht sich der englische Komponist Benjamin Britten 22 Jahre später auf historische Vorbilder: Mit seinen Lachrymae (Tränen) für Solobratsche und Streicher schreibt er Reflexionen zu einem Lied von John Dowland, dem wohl bedeutendsten Renaissancekomponisten Englands. In zwölf kurzen, doch ausgesprochen abwechslungsreichen Abschnitten wird das Lied "If my complaints, could passions move" vom Blickwinkel des 20. Jahrhunderts aus betrachtet, bis es zum Schluss endlich in seiner Urgestalt erscheint. In die Reihe der stets hochkarätigen Solistlnnen unserer Schlosskonzerte gesellt sich hier die Bratschistin Liisa Randalu, Mitglied des renommierten Schumann Quartetts.
Nicht nur in diesem, sondern auch schon im ersten Werk des Abends kommen Liebhaber des weichen Bratschenklangs voll auf ihre Kosten: Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb seine Sinfonie Nr. 8 in D-Dur für Streicher im zarten Alter von 13 Jahren und offenbarte in ihr (wie auch in den elf Schwesterwerken) eine ungeheuer profunde Kenntnis von Tonsatz, Kontrapunkt und den Werken Bachs und Händels bis hin zur Wiener Klassik. Gleichzeitig war er besessen von einer unbändigen Experimentierlust, die sich beispielsweise im Adagio mit dreistimmig geführten Bratschen unter Verzicht auf das gesamte Violinregister zeigt. Das Menuett wiederum beginnt im klassischen Stil eines Joseph Haydns, um dann plötzlich in ein schattenhaftes Presto umzuschwenken, das bereits auf die geheimnisvoll-romantische Schauspielmusik zu Shakespeares "Sommernachtstraum" vorausweist.
Erleben Sie dieses gar nicht alltägliche Programm, zu dem wir Sie herzlich einladen! Gern erwartet Sie der Philharmonische Verein beim Fünf-Uhr-Tee im Turmzimmer zu dem Herr Buchberger gegen 17.30 Uhr eine Einführung in die Werke des Abends geben wird.
Karten zum 1. Schlosskonzert erhalten Sie wie gewohnt an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Januar 2017

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist vorüber, die Elbphilharmonie ist eingeweiht - und nun freuen wir uns auf das nächste musikalische Großereignis, diesmal bei uns in Aschaffenburg: den Champagner Musicale am 18. Februar 2017 (Beginn 19:30 Uhr) in der Stadthalle, zu dem der Philharmonische Verein einlädt.
Gemeinsam mit Dirigent Michael Millard und der Oper Frankfurt wurde ein Strauß herrlicher Melodien aus Oper und Operette gebunden, der im zweiten Teil sogar halbszenisch in einer eigens erdachten Spielhandlung dargeboten wird. Mit von der Partie sind sechs junge Sängerinnen und Sänger des Opernstudios Frankfurt sowie unsere heimische Harfensolistin Sonja Fiedler mit einer feurigen Flamenco-Musik.
Genießen Sie diesen Abend mit Werken von Johann Strauß, Lehár, Millöcker, Rossini, Verdi, Mozart und vielen anderen. Es gibt noch wenige Restkarten, erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
 
Ihr
Andreas Lippert

Newsletter Oktober 2016

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
noch klingen die Eindrücke von "Rhythm in Concert" in unseren Ohren nach, da naht schon ein neues, nicht weniger reizvolles Projekt: Georg Friedrich Händels "Messias", den wir am Samstag, dem 22. Oktober um 19:30 Uhr in der Kapuzinerkirche Aschaffenburg (Kapuzinerplatz) aufführen werden, gemeinsam mit dem Oratorienchor Aschaffenburg unter der Leitung von Joachim Schüler.
Seit seiner Uraufführung in Dublin im Jahre 1742 erfreut sich dieses Oratorium ununterbrochener Beliebtheit, ja, es befindet sich seit jeher unter den Top Ten, wenn nicht gar den Top Three seines Genres. Kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart hat die Qualitäten dieses Werkes so geschätzt, dass er dem Auftrag des musikbegeisterten Aristokraten van Swieten nachkam, es umzuarbeiten und in ein "modernes" Klanggewand zu hüllen. Er fügte Flöten, Klarinetten, Hörner und Posaunen hinzu, die mit den von Händel vorgesehenen Instrumenten in neue Beziehungen treten, wie wir sie etwa von Joseph Haydns später entstandenen Oratorien "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten" kennen.
Was ursprünglich nur für Privataufführungen in van Swietens "Akademien" gedacht war, ist heute im Druck erhältlich und wird Ihnen durch unsere außergewöhnliche Aufführung gewiss in Erinnerung bleiben.
Als Solisten wirken mit:
Esther Hock, Sopran
Barbara Osterloh, Alt
Patrick Grahl, Tenor
Thomas Fleischmann, Bass
Karten für die Aufführung erhalten Sie bei der Buchhandlung Diekmann und beim Musikhaus Dreßler.
Mit musikalischen Grüßen,
Ihr Andreas Lippert

Newsletter September 2016

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
 
lassen Sie uns die neue Konzertsaison mit einem Paukenschlag eröffnen! Beim diesjährigen Rhythm in Concert am Samstag, dem 8. Oktober, um 19:30 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg präsentiert Ihnen der Philharmonische Verein Aschaffenburg ein noch nie dagewesenes Großaufgebot von 75 MusikerInnen mit einem üppigen symphonischen Programm, das durch die eigens einstudierten Ausdruckstanz-Darbietungen zu einem Ohren- und Augenschmaus werden wird.
Unter der Leitung von Chefdirigent Hubert Buchberger beginnen wir mit Dimitri Schostakowitschs Festlicher Ouvertüre op. 96, einem abwechselnd strahlend-pompösen und hintergründig-humoristischen Werk, das ein wahrlich schweißtreibendes Tempo vom Orchester verlangt.
Düster wird es dann beim Danse macabre von Camille Saint-Saens. Von zwölf Glockenschlägen eingeleitet wird ein Totentanz, den das von Sonja Heeg geleitete Tanztheater Heeg zugleich schaurig und komisch in Szene setzt.
Mit dem 1. Satz aus Peter I. Tschaikowskys berühmtem Violinkonzert stellen wir Ihnen eine junge Virtuosin vor, die von der Presse als "Ausnahmetalent und aufstrebender Stern am Geigenhimmel" bejubelt wird. Mit ihren 16 Jahren hat die aus dem nahen Erlenbach stammende Anne Luisa Kramb bereits zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen und besticht neben technischer Brillanz durch ihre große musikalische Ausdruckskraft.
Danach schildert Nikolai Rimsky-Korsakow im vierten Satz seiner Symphonischen Suite "Scheherazade" einen Seesturm, der das Schiff der Protagonisten zuletzt an einem Felsen zerschellen lässt. Das Tanztheater Heeg holt diese dramatische Erzählung in die Gegenwart und wird damit Sie, unser Publikum, recht nachdenklich in die Pause entlassen.
Erfrischt und gestärkt erleben Sie danach einen weiteren Ausnahmemusiker, den litauischen Pianisten Vytis Sakuras. Wie er den mit technischen Extremschwierigkeiten gespickten Totentanz von Franz Liszt darbieten kann, bedarf keiner weiteren Erläuterung.
Zum Schluss als Hauptwerk des Abends die bekannten Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky. Maurice Ravel hat diese urwüchsig-raue Klaviermusik in ein raffiniertes Orchestergewand gekleidet, das geradezu aberwitzige Klangfarben aufblitzen lässt. Im Mittelpunkt die Choreographie der Tanz-Compagnie Dalberg-Gymnasium unter der Leitung von Christine Fischer. Ihr Anliegen ist es, die Stimmungen der musikalischen Bilder kreativ in Bewegung umzusetzen und damit die Fantasie des Zuschauers und -hörers doppelt anzuregen.
Wie fast alle unsere Konzerte und Projekte wird dieser Abend ein ein-maliger sein. Denken Sie deshalb bitte rechtzeitig daran, sich Karten zu sichern! Erhältlich sind diese wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Es grüßt Sie voller Vorfreude
Andreas Lippert

Newsletter Juni 2016

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
"Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie." Dieser Ausspruch stammt bekanntermaßen von Ludwig van Beethoven, könnte aber ebenso gut ein Bekenntnis von Joseph Haydn oder Wolfgang Amadeus Mozart sein, deren Musik am Sonntag dem 12. Juni ab 18:30 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg erklingen wird.
Am Anfang unseres Programms, das wir wie gewohnt unter der bewährten Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger aufführen werden, steht Haydns Sinfonie Nr. 80 in d-Moll. Ein Allegro spirituoso (=geistvoll, mit Witz) eröffnet das Werk. Der Esprit dieses Satzes findet sich in der Rhythmik, in den Dialogen der Instrumente, in den orchestralen Klangfarben wie auch im Spiel mit den Erwartungen des Hörers: Sollen diese erfüllt werden oder wartet an der nächsten Ecke eine Überraschung auf ihn?
Auch in den folgenden Sätzen gelingt es Haydn, die Aufmerksamkeit der Zuhörer an sich zu binden, indem er immer wieder für Abwechslung in einem doch logischen Ganzen sorgt. Wenn schließlich im Presto-Finale die Violinen für rhythmische Verwirrung sorgen, dann - das verspreche ich - wird jeder im Publikum auf der Stuhlkante sitzen, um dieses Rätsel im Kopf zu lösen.
Mit Mozarts Flötenkonzert in G-Dur KV 313 sehen wir uns anschließend einer Welt voller zauberhafter Melodik gegenüber. Ein Ohrwurm nach dem anderen wird präsentiert, und das von einem Komponisten, der nach eigenem Bekunden die Querflöte nicht mochte. Hätte er doch den Klang und den Farbreichtum der modernen Silber- oder Goldflöte gekannt, und diese von einer Solistin wie Clara Andrada de la Calle gespielt! Im spanischen Salamanca geboren, erlebte sie eine steile Karriere und widmet sich heute neben ihrer Tätigkeit als erster Flötistin im Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks zahlreichen Festivalprojekten und Auftritten in aller Welt.
Nach der Pause dürfen wir sie nochmals mit einem Kleinod aus Mozarts Feder hören, dem Andante in C-Dur KV 315. Auch hier eine Melodie von größtem Liebreiz, die begleitet wird von zarten Wellenbewegungen des Orchesters.
Wir beschließen den Abend mit Joseph Haydns Sinfonie Nr. 87 in A-Dur. Diese wurde mit fünf weiteren für eines der glanzvollsten Orchester der damaligen Zeit komponiert, dem der "Loge Olympique" in Paris, was der Auslöser dafür war, dass in den Folgejahren in Frankreichs Metropole fast ausschließlich Musik von Haydn gespielt wurde.
Wir wünschen Ihnen ein ähnliches "Aha-Erlebnis" und empfehlen wärmstens den Besuch des 5-Uhr-Tees (ausgerichtet vom Philharmonischen Verein), bei dem Sie durch Herrn Buchberger weiteres über die Werke des Abends erfahren können.
Es freut sich mit Ihnen auf den 12. Juni
das Collegium Musicum mit
Andreas Lippert
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).

2. Newsletter April 2016

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
Sie dachten, bei einem Schlosskonzert am 1. Mai haben wir uns vielleicht von dem Motto "Tanz in den Mai" leiten lassen? Nichts ferner als das: es erwartet Sie ein Programm, das aufwühlender und packender kaum sein könnte.
Unter der Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger beginnen wir mit vier Fugen aus der Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach. Zweckfrei und nur sich selbst und seinem Schöpfer verpflichtet schreibt Bach am Ende seines Lebens Meisterwerke, die dem staunenden Hörer einen ganzen Kosmos offenbaren. Aufgeführt von einem voluminösen Streichorchester werden die dialogisierenden Stimmen umso plastischer nachgezeichnet.
Mit dem sich anschließenden Concerto funebre für Violine und Streicher von Karl Amadeus Hartmann wird unser Ensemble spieltechnisch und klanglich bis an die Grenzen des Möglichen gefordert: Zwischen den lyrisch-expressiven Klagegesängen des 2. und 4. Satzes entfaltet das 1939 entstandene Werk ein Allegro di molto von derartiger Wucht und Wildheit, dass der Ridingersaal in Gefahr geraten könnte, vor Energie zu bersten. Allen voran die 21-jährige Ausnahmegeigerin Anna Lee, die, mit zahlreichen Preisen ausgestattet und als Solistin in den großen Musikzentren der Welt gefragt, mit ihrer Stradivari ein Feuerwerk der Emotionen entfalten wird.
Warm und besänftigend erklingt dann nach der Pause der langsame Satz aus dem Streichquintett von Anton Bruckner, bei uns in einer Fassung für Streichorchester. Doch auch hier bleibt der Hörer an die Stuhlkante gefesselt durch die dichte Faktur des Stimmengewebes.
Zum Abschluss die Sinfonie in B-Dur (Wq 182/2) von Carl Philipp Emanuel Bach. Stürmisch und unbequem ist seine Tonsprache, überraschend und abrupt wechseln die Leidenschaften und sorgen für einen furiosen Ausklang unseres Konzerts.
Um dem 18-Uhr-Geläut zu entgehen, haben wir uns übrigens entschlossen, den Konzertbeginn auf 18:30 Uhr zu legen. Am Beginn des 5-Uhr-Tees um 17 Uhr ändert sich dadurch nichts - Sie haben umso mehr Zeit, Tee und das leckere Gebäck zu genießen und den einführenden Worten von Herrn Buchberger zu lauschen.
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr
Andreas Lippert

Newsletter April 2016

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
Ein Traum wird wahr für uns Musiker und Musikerinnen:
Juwelen aus dem Werk Peter Iljitsch Tschaikowskys spielen zu dürfen beim Gala-Konzert des Philharmonischen Vereins Aschaffenburg am Samstag dem 16. April um 19.30 Uhr in der Stadthalle am Schloss!
Das bedeutet für Sie als unsere Zuhörer musikalischen Genuss pur mit Ausschnitten aus Ballett und Oper, Sinfonien und Konzerten des russischen Komponisten. Unter der bewährten Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger wird der bezaubernde "Blumenwalzer" aus "Nussknacker" erklingen, der "Pas de deux" aus "Schwanensee", der 1. Satz aus dem berühmten 1. Klavierkonzert, jeweils ein Satz aus der 5. und 6. Sinfonie und, in Zusammenarbeit mit dem von Joachim Schüler vorbereiteten Oratorienchor Aschaffenburg, Szenen aus der Oper "Eugen Onegin".
Mittels einer detailreichen und einfühlsamen Moderation wird Klaus Albrecht Bauer Ihnen Kompositionsstil und Gefühlswelt Tschaikowskys nahebringen, der wie kein anderer russische Schwermut und Tiefe mit Eleganz und Raffinement abzuwechseln vermochte.
Namhafte Solisten ergänzen unser musikalisches Kaleidoskop, zu dem ich Sie ganz herzlich einladen möchte.
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr
Andreas Lippert

Newsletter Januar 2016

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
in der Hoffnung, dass Sie gut gelaunt und mit Schwung ins neue Jahr gestartet sind, möchten wir, das Collegium Musicum, Ihren Elan weiter beflügeln: Am Fastnachtssamstag, dem 6. Februar, bietet Ihnen unser diesjähriger Champagner Musicale unter dem Motto "Ballsirenen" in Aschaffenburgs Stadthalle ein buntes Faschingsprogramm: Nach Johann Strauß' "Maskenballquadrille" fegen Emile Waldteufels "Schlittschuhläufer" durch den Saal, in Franz Lehárs Duett "Lippen schweigen" liegen sich Sopranistin Ute Ziemer und Tenor Steffen Schantz in den Armen, und mit Waldteufels "Espagna" bzw. dem "Danzon Nr. 2" von Arturo Márquez entführen wir Sie über Spanien bis nach Mexiko.
Träumen Sie "mit offenen Augen" (frei nach Eduard Künneke) - das Orchester unter der Leitung von Michael Millard wird Ihr ständiger Begleiter durch einen wunderschönen Abend sein.
Im Anschluss an das Konzert lädt Sie der Philharmonische Verein zu einem stimmungsvollen Ausklang ins Foyer der Stadthalle ein. (Vielleicht klingt Ihnen danach auf dem Heimweg ja noch Paul Abrahams "Heut' hab ich ein Schwipserl" im Ohr...)
Noch wenige Restkarten zu erhalten an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr
Andreas Lippert

2. Newsletter Oktober 2015

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
Ding-Dong... Für alle Filmmusikliebhaber läuten wir die vierte Runde von " Cinemusic" ein, am Samstag dem 31. Oktober ab 19 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg zu erleben.
Unter dem Motto "Moving Movies" präsentiert das Collegium Musicum gemeinsam mit dem Auswahlorchester sowie dem Chor des Dalberg-Gymnasiums symphonische Titel aus "Vom Winde verweht", "Spiderman", "Alexis Sorbas" und "Star Wars", beliebte Chormelodien aus "Die Kinder des Monsieur Mathieu" oder "Wie im Himmel", Gute-Laune-Klassiker wie Tico-Tico und erst jüngst ausgegrabene Schätze wie die Stummfilmmusik zum ersten deutschen Scherenschnittfilm (1926) "Die Abenteuer des Prinzen Achmed".
Eingeladen vom Philharmonischen Verein Aschaffenburg e.V. hat Dirigent Florian Richter in akribischer und liebevoller Detailarbeit das Programm zusammengestellt und mit beiden Orchestern sowie den Solisten einstudiert, hat Bild- und Videoprojektionen entworfen und mit Moderator Matthias Keller einen der führenden deutschen Filmmusikexperten nach Aschaffenburg geholt.
Viel Freude an Cinemusic wünscht Ihnen
Andreas Lippert
P.S.: Nur noch wenige Restkarten erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).

Newsletter Oktober 2015

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
auch in diesem Herbst darf ich Sie auf unser alljährliches Gemeinschaftskonzert mit dem Oratorienchor Aschaffenburg hinweisen, das unter der Leitung von Joachim Schüler am Samstag, dem 17. Oktober (Beginn 19:30 Uhr) in der Herz-Jesu-Kirche stattfinden wird. Aufgeführt werden drei Vertonungen des "Magnificat", des Lobpreises Marias, den diese beim Besuch ihrer ebenfalls schwangeren Cousine Elisabeth anstimmt. Sein Inhalt birgt bis heute bleibende Aktualität und Brisanz, geht es Maria doch um Gottes Wertschätzung gerade der Geringen, Machtlosen und Hungernden, verbunden mit einer Warnung an die Mächtigen und Hochmütigen.
Wie dies in eindrucksvoller Weise in Musik umgesetzt wird, erfahren wir zunächst bei Carl Philipp Emanuel Bach, dem produktivsten und bedeutendsten von Johann Sebastians Söhnen. Vom Jubel des Beginns über die zarten Klänge, wo es um Barmherzigkeit geht, bis hin zum Schmettern der Trompeten, wo die Machtfülle Gottes angesprochen wird, ertönt das Werk in den unterschiedlichsten Farben.
Ganz anders, und doch nicht weniger eindrucksvoll bei dem estnischen Komponisten Arvo Pärt, der dieses Jahr seinen 80. Geburtstag feiert. Angelehnt an die mittelalterlichen gregorianischen Gesänge hat er einen ganz eigenen Musikstil entwickelt. Sein Magnificat versteht es, in seiner Einfachheit und dem Verzicht auf Instrumentalstimmen den Hörer in eine meditative Stimmung zu versetzen.
Wieder anders das gleichnamige Werk des Engländers John Rutter. Hier haben wir es mit opulent orchestrierter, strahlend heller, vielerorts bezaubernd süßer und gelegentlich rhythmisch-"jazziger" Chormusik zu tun, deren Pracht sich kaum jemand entziehen kann.
Die Solisten des Abends sind:
Esther Hock, Sopran
Barbara Osterloh, Alt
Patrick Grahl, Tenor
Thomas Fleischmann, Bass
Kommen Sie am 17. Oktober und lassen Sie sich von unserer Musik entführen, verwandeln und spirituell erheben!
Karten erhalten Sie bei der Buchhandlung Diekmann (Tel. 30410) sowie beim Musikhaus Dreßler (Tel. 25440).
Übrigens:
Die exquisiten Programme der beiden Schlosskonzerte 2016 (1. Mai und 12. Juni) sind auf unserer Homepage bereits einsehbar (www.collegium-musicum-ab.de), ebenso wie von "Tschaikowsky kennenlernen" am 16. April. Für all diese Veranstaltungen sind die Eintrittskarten bereits an der Theaterkasse (Tel. 3301888) erhältlich.
Ihr
Andreas Lippert

Newsletter September 2015

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
das Ende der Sommerpause naht und mit ihm der Beginn einer Konzertsaison, die unser Orchester von einem musikalischen Großereignis zum nächsten führen wird. Erlauben Sie mir heute, Sie zur einmaligen Aufführung des Schauspiels "Rosamunde" am Samstag, dem 25. September (Beginn 19:30 Uhr) im Stadttheater Aschaffenburg einzuladen.
Der Text stammt von der Dichterin Helmina von Chézy (die übrigens eine Zeitlang in Aschaffenburg lebte), die Bühnenmusik von dem (heute freilich weitaus berühmteren) Franz Schubert. Während Schuberts Melodien aus "Rosamunde" populär wurden, geriet das Drama selbst in Vergessenheit und erfuhr erst vor 19 Jahren seine Wiederentdeckung. Dem Aschaffenburger Christoph Schwandt ist es zu verdanken, dass die überarbeitete Fassung für eine CD-Einspielung des Westdeutschen Rundfunks entstand, die vom Collegium Musicum zum ersten Mal als Live-Aufführung in konzertanter Form zu hören sein wird.
Ort der Handlung ist die Insel Zypern, wo der in ländlicher Einsamkeit aufgewachsenen Rosamunde an ihrem 18. Geburtstag verkündet wird, dass sie zur Fürstin des Landes vorbestimmt ist. Nicht überraschend ruft das Neider auf den Plan, die, wie der Interimsherrscher Fulvio, nicht davor zurückschrecken, Pläne zu Rosamundes Ermordung zu schmieden. Erleben Sie selbst, wie das Ganze ausgeht, schwelgen Sie in Schuberts Klängen - das Collegium Musicum unter seinem Chefdirigenten Hubert Buchberger, die hinreißende Sopranistin Christiane Libor, dazu Schauspielergrößen wie Peter Frick werden Sie begeistern!
Gleich am darauffolgenden Vormittag, also am Sonntag, dem 27. September um 11.30 Uhr, empfängt das Stadttheater seine Gäste zu einer Matinée, in deren Mittelpunkt die Aschaffenburger Pianistin Mia Wüsthof-Seidel stehen wird. Sie feiert mit uns ihren 80. Geburtstag und spielt zu diesem Anlass mit dem Collegium Musicum und Dirigent Hubert Buchberger das Klavierkonzert A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadeus Mozart. Außerdem erklingt die bezaubernde Sinfonie in D-Dur Nr. 24 von Joseph Haydn. Kann es eine schönere Geburtstagsfeier geben?
Eintrittskarten für beide Veranstaltungen erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Es grüßt Sie herzlich
Andreas Lippert

Newsletter Juni 2015

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
kann es einen Grund geben, sich an einem sommerlich-heißen Sonntagabend ins Schloss Johannisburg zu begeben, um im Ridingersaal einem Konzert zu lauschen? Wir, das Collegium Musicum, sagen aus vollem Herzen "Ja". Die musikalischen Werke unseres 2. Schlosskonzerts am Sonntag, dem 21. Juni, um 18 Uhr sind von solcher Schönheit und Ausdruckskraft, dass Sie die heißen Temperaturen sofort vergessen werden. Diese müssen einer inneren Erwärmung weichen, wenn Gustav Mahlers berühmtes Adagietto aus seiner 5. Sinfonie nach eigenen Worten "seelenvoll", "mit innigster Empfindung" und "mit Wärme" erklingen. Mahler schrieb diesen Sinfoniesatz, in dem das Streicherensemble durch eine Harfe bereichert wird, als Liebeslied ohne Worte für seine Geliebte Alma.
Der Feder Johann Sebastian Bachs entstammt das bekannte Violinkonzert in E-Dur BWV 1042, das wir mit einem renommierten Solisten darbieten können: Matthew Truscott ist Konzertmeister des Londoner "Orchestra of the age of enlightenment" und folgte einer Einladung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger nach Aschaffenburg. Er wird für eine glanzvolle und historisch inspirierte Wiedergabe dieses Meisterwerks sorgen.
Auch nach der Pause steht Truscott uns als Konzertmeister zur Seite, nämlich bei Franz Schuberts Streichquartett in d-Moll "Der Tod und das Mädchen" in einer Orchesterfassung. Benannt ist das Quartett nach einem Lied Schuberts, das hier die Grundlage für einen herrlichen Variationssatz bildet. Lesen wir in einem Brief des Komponisten "... und will noch ein Quartetto schreiben, überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur großen Sinfonie bahnen", so verstehen wir die Sprengung der klanglichen und formalen Grenzen eines Stücks für 4 Streicher, die er hier vornimmt. Umso mehr fasziniert die von Hubert Buchberger vorgenommene Ausweitung des Werks für ein ganzes Streichorchester.
Wollen Sie noch mehr erfahren, bevor Sie in den sinnlichen Genuss dieser Musik eintauchen? Dann kommen Sie schon um 17 Uhr zu unserem 5-Uhr-Tee, bei dem Sie durch Herrn Buchberger weitere Einblicke in die Werke des Abends gewinnen können.
Wir freuen uns schon sehr auf dieses Konzert, freuen Sie sich mit uns.
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr Andreas Lippert
P.S.: Übrigens hat Franz Schubert in einem anderen Streichquartett ebenfalls auf Melodien eines früheren Werks zurückgegriffen: Es ist die Musik zum Schauspiel "Rosamunde, Fürstin von Cypern". Dieses Bühnenstück ist am 26. September um 19:30 Uhr im Aschaffenburger Stadttheater zu erleben, mit Sprechern, Sopransolistin, Chor und dem Collegium Musicum unter Leitung von Hubert Buchberger.

Newsletter April 2015

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
Mit dem Einzug des Frühlings beginnt unser Orchester wieder, sich auf die nahenden Schlosskonzerte vorzubereiten. Wir möchten unsere Vorfreude gern mit Ihnen teilen und laden Sie herzlich für Sonntag, den 10. Mai um 18 Uhr, in den Ridingersaal des Schlosses Johannisburg ein.
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart steht überwiegend auf dem Programm, das unser künstlerischer Leiter und Chefdirigent Hubert Buchberger zusammengestellt hat: Zuerst die Sinfonie in g-Moll KV 183 (die „kleine“ g-Moll-Sinfonie), noch in Salzburg entstanden und ganz vom damals (1773) modernen Geist des "Sturm und Drang" erfüllt. Vier Hörner (anstelle der üblichen zwei) sorgen für besonderes Klangkolorit und unterstreichen an vielen Stellen den dramatischen Gestus.
Das Schlusswerk des Abends stammt ebenso aus Mozarts Feder: sein Klarinettenkonzert in A-Dur KV 622, das der Komponist im Oktober 1793, also zwei Monate vor seinem Tod, vollendete. Mozarts Zuneigung zur Klarinette ist legendär, und sie wurde beflügelt durch seine Freundschaft mit dem Virtuosen Anton Stadler, dem er das bekannte Quintett wie eben auch dieses Konzert zueignete. Für unsere Aufführung wurde die aus Spanien stammende Klarinettistin Laura Ruiz Ferreres als Solistin gewonnen, die nach Studien in Barcelona, Basel, London und Berlin zahlreiche Wettbewerbspreise gewann und nun neben ihrer Konzerttätigkeit eine Professur an der Frankfurter Musikhochschule innehat.
Eingerahmt von Mozart'schen Klängen ein Meisterwerk des polnischen Tonkünstlers Witold Lutoslawski, seine Trauermusik für Streicher. Als Hommage für den von ihm hochverehrten Béla Bartók gedacht, nimmt dieses 1958 fertiggestellte Stück eine Schlüsselstellung auf dem ganz individuellen Weg des Komponisten ein. Zwölftönig und doch sehr emotionsgeladen baut es die Spannung immer weiter auf bis zu einem gewaltigen Höhepunkt, dem das allmähliche Verklingen folgt bis in die Stille.
Lassen Sie sich dieses außergewöhnliche Musikerlebnis nicht entgehen - zusammen mit Mozarts Musik wird es für einen unvergesslichen Musikabend sorgen. Gerne können Sie bei unserem gemütlichen Fünf-Uhr-Tee von Herrn Buchberger weitere Details über die Kompositionen erfahren.
Wegen Kartenbestellungen wenden Sie sich bitte an die Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Übrigens: Auch als Muttertagsgeschenk eignet sich dieser Konzertabend bestens …
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Februar 2015

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
nach dem phänomenalen Erfolg von Champagner Musicale am vergangenen Wochenende haben wir das Bedürfnis, in eigener Sache über ein Thema zu informieren, das unser Orchester gerade sehr beschäftigt:
Wie manche von Ihnen in der MainEcho-Ausgabe vom 30. Januar gelesen haben mögen, wurde bei der letzten Sitzung des Kultur- und Schulsenats im Zusammenhang mit der Diskussion um Zuschüsse für klassische Konzerte von einzelnen Stadträten der Vorwurf erhoben, wir (nebenamtliche) Orchestermusiker verdienten "horrende Gagen", und Zuschüsse in dieser Form seien nicht gerechtfertigt. Dem mussten wir entschieden widersprechen und haben eine Stellungnahme an den Oberbürgermeister und die Stadträte Aschaffenburgs verfasst.
Da wir wissen, wie sehr Ihnen als Konzertgängern die Pflege von Orchestermusik in ihrer großen Vielfalt, wie wir sie übers Jahr anbieten, am Herzen liegt, möchten wir Ihnen dieses Schreiben nicht vorenthalten.
Mit besten Grüßen,
Andreas Lippert

Newsletter Januar 2015

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
wieder einmal naht ein Höhepunkt der Aschaffenburger Konzertsaison, ein Musikereignis, auf das viele sich besonders freuen: unser Champagner Musicale, der wie gewohnt eine Woche vor Fastnacht am Samstag, dem 7. Februar, um 19:30 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg stattfinden wird.
Unter dem Motto "Die ganze Welt ist himmelblau" wollen das Orchester und sein Dirigent Michael Millard Sie in die himmelblaue Opern- und Operettenwelt entführen. Unterstützt werden wir dabei von 6 GesangssolistInnen aus dem Opernstudio der Oper Frankfurt: Nora Friedrichs, Katharina Ruckgaber und Jessica Strong, Sopran - Michael Porter, Tenor - Gurgen Baveyan, Bariton und Thomas Faulkner, Bass. Seien Sie gespannt auf 6 junge Stimmen von SängerInnen, die am Anfang einer vielleicht ganz großen Karriere stehen.
Das Programm des Abends bietet Ihnen im ersten Teil neben Ouvertüren von Glinka und Bernstein zauberhafte Liebesarien von Rossini, Donizetti , Puccini und Massenet, bevor wir im zweiten Teil ganz in die Operettenwelt eines Robert  Stolz eintauchen. Stolz, der u.a. zahlreiche Filmmusiken und Schlager aus der Taufe hob, gilt als letzter Meister der Wiener Operette. "Ich sing mein Lied heut nur für dich", "Zwei Herzen im Dreivierteltakt", "Im Prater blüh'n wieder die Bäume" und viele andere herrliche Melodien werden für einen unvergesslichen Abend sorgen.
Sichern Sie sich jetzt die letzten Karten an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Mit besten musikalischen Grüßen
Andreas Lippert

Newsletter Oktober 2014

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
nach unserem sehr gelungenen Konzert mit dem Oratorienchor unter der Leitung von Joachim Schüler, bei dem Franz Schuberts "Unvollendete" und vor allem seine Messe in As-Dur Höchstleistungen von Orchester und Chor abverlangten, laden wir Sie jetzt zum nächsten Großereignis ein: Am kommenden Samstag, dem 25.10., können Sie um 19:30 Uhr in der Stadthalle "Rhythm in Concert" erleben.
Mit von der Partie sind neben unserem von Hubert Buchberger geleiteten Orchester das Tanztheater Heeg, die Tanzcompagnie des Dalberg-Gymnasiums und Percussion-Solist Jörg Fabig.
Moderatorin Christine Ammerschläger wird Sie durch einen Abend begleiten, der von packenden Rhythmen aus Brasilien und Spanien geprägt sein wird, wie auch von herzzerreißenden Melodien und dem Klangfarbenzauber der Franzosen Georges Bizet und Claude Debussy. Zusammen mit dem Ausdruckstanz der beteiligten Ensembles ergibt sich ein Augen- und Ohrenschmaus, den Sie so bald nicht mehr vergessen werden.
Beehren Sie uns mit Ihrem Kommen und vibrieren Sie innerlich mit.
Die Karten sind erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr Andreas Lippert

1. Newsletter September 2014

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
am Samstag, dem 27. September, möchten wir mit Ihnen feiern! Wir laden Sie herzlich ein für 19:30 Uhr in die Stadthalle zu einem großen Festkonzert, das anlässlich des 10-jährigen Jubiläums unseres Philharmonischen Vereins stattfinden wird.
Vor 10 Jahren gründete Alfred Kalb mit vielen musikbegeisterten Mitstreitern unserer Stadt und Region diesen Verein, dem unser Publikum seither – auch unter seinem neuen 1. Vorsitzenden Klaus Schymke – zahllose unvergessliche Konzerte mit dem Collegium Musicum zu verdanken hat.
Was erwartet Sie nun am 27. September?
Passend zum Jubiläum die Musik von zwei Jubilaren, nämlich Richard Strauss , der vor 150 Jahren das Licht der Welt erblickte, und dem im selben Jahr gestorbenen Giacomo Meyerbeer. Wenn auch Letzterer heute nicht mehr so bekannt ist, so feierte der deutsche Wahlfranzose mit dem italienischen Künstlernamen zu seiner Zeit doch furiose Opernerfolge.
Zu Beginn des Konzerts wird – als Novum – ein Partnerorchester auftreten, nämlich die Jugendformation des Sinfonischen Blasorchesters Vorspessart unter der Leitung von Frank Elbert. Ihrer Darbietung einiger festlicher Stücke von Strauss und Meyerbeer schließt sich eine kurze Festansprache von Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel an, bevor das Collegium Musicum unter der Leitung von Michael Millard die Bühne betritt.
Es folgen Highlights aus dem Schaffen von Richard Strauss, darunter sein 1. Hornkonzert mit der Franko-Kanadierin Roxane Boivin als Solistin. Die Aufführung zweier populärer Orchesterlieder teilen sich Ute Ziemer und Stefan Claas, eine bezaubernde Romanze ist dem Violoncello gewidmet (Solist: Andreas Lippert), und neben der herrlichen Serenade für 13 Bläser erklingt der Festmarsch op. 1 , das erstaunlich reife Werk eines 12-Jährigen.
Schmunzeln Sie am Ende mit uns, wenn die anlässlich der Londoner Expo 1862 von Meyerbeer komponierte Festouvertüre im Marschstyl ertönt und die Paraphrase des Liedes "Rule Britannia" an die "Last Night of the Proms" erinnert.
Kommen Sie am 27. September um 19:30 Uhr in die Stadthalle und erleben Sie einen Abend voller spritziger und unter die Haut gehender Musik! Wir freuen uns schon sehr darauf.
Die Karten sind erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Juni 2014

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
heute möchte ich Sie herzlich zu unserer Klassikgala am Sonntag, dem 6. Juli, um 20:00 Uhr einladen, die im Hof des Schlosses Johannisburg stattfinden wird.
Wer könnte dieses Konzert besser beschreiben als Autor und Regisseur Georg-Albrecht Eckle, der das Programm für den Abend zusammengestellt hat?
Musik - der Liebe Nahrung
So steht's bei Shakespeare. Und es stimmt: ohne Liebe keine Musik und ohne Musik, könnte man gar sagen, keine Liebe: denn sie trägt, ob Klassik oder nicht, unsere Gefühle bis ins Intimste, gibt ihnen Gestalt.
Gestalten der Liebe sind auch das Thema der Aschaffenburger KLASSIK GALA 2014 im Rahmen des traditionellen Schlossfestes, das mit diesem Anlass im historischen Schlosshof auf die Magie der Atmosphären setzt: umfriedet vom Klanggehäuse des Hofes, doch unter - wenn der Wettergott will - freiem Abend- und Nachthimmel: da sollen Erde und Himmel in Musik von Mozart - wer könnte besser dazu dienen? – und Richard Strauss zueinander rücken, ob symphonisch, in Momenten der Oper oder im Lied: Spielformen, die Gott Amor sich ausdenkt und zum Schicksal macht, das Licht und Dunkel, Glück und Schmerz "durcheinander spielt" - um es mit Hofmannsthal zu sagen.
So gehört der erste Programmteil ganz Mozart: aus dem Geiste der scheinbar düster befrachteten 'Prager'-Symphonie, mit der das Collegium Musicum unter seinem Dirigenten Hubert Buchberger den Anfang macht, öffnen Mozarts Frauen aus "Don Giovanni" und "Cosi fan tutte" in Gestalt der leuchtenden Soprane von Christiane Libor und die aus Aschaffenburg stammende Anna-Lena Denk musikalisch ihre Herzen im Wechselbad der Gefühle. Und ein gestandenes Mannsbild, der Bass-Bariton Stephan Klemm, sekundiert ihnen. Da wird Bekanntestes herzerwärmend aufklingen oder gar in neuem Licht erscheinen.
Im zweiten Teil, der Richard Strauss gehört, erklingt eher Neuland: nicht der wagnerbeschwerte frühe Strauss offenbart sich, sondern der geradezu ätherische, spätere, um nicht zu sagen modernere kommt zum Zuge; derjenige, der sein ideales Klangbild in Mozart findet und mit dieser Vergangenheit meisterhaft zu spielen weiß, als gehe es um Masken und Kostüme, in denen der Mensch mit seinen ewig gleichen Gefühlen steckt.
Hubert Buchberger hat daher die für ein klassisch-transparentes Instrumentarium geschriebenen Couperin-Adaptionen von Richard Strauss aufs Programm gesetzt und zum Leitstern des Strauss-Teiles gemacht: die 'Tanzsuite' und das 'Divertimento' nach Klavierstücken des grandiosen französischen Barockmeisters Francois Couperin, beide Suiten in Kombination - wie Strauss selbst es zu tun pflegte unter dem Titel "Verklungene Feste". Die von Meister Strauss raffiniert mit subjektivem Flair versetzten Couperin-Tänze schlagen dann in unserem Programm von Zeit zu Zeit um in Strauss-Lieder, welche nicht zuletzt den klassizistischen Ton aufnehmen und mit neuen Momenten paaren, die wiederum Gott Amor zuteilt. Auch hier begegnen sich die Zeiten, die Jahrhunderte und treten ins Gespräch, das immer nur um eines geht: Liebe - die eben auch, vice versa, der Musik Nahrung gibt.
Diese Klassik-Gala ist zwar durchaus ein 'Musik-Programm' - denn, wie Nietzsche so hübsch sagt, "ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum". Unser Programm aber will auch erzählen und will wissen machen, was wir hören. Dazu braucht es das Wort: und so führt uns der Schauspieler Peter Fricke durch diesen Abend, bietet uns mit seiner Sprachkunst Text und Con-text in Kommentar und Poesie - Poesie, die, nicht anders als Musik, unser Leben immer wieder fast unmerklich durchzieht und oft genug vielleicht wahrer zu sein vermag als die sogenannte Wahrheit ...
Die Karten sind erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Mai 2014

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
rund um Joseph Haydn und um das Violoncello dreht es sich bei unserem diesjährigen 1. Schlosskonzert am Sonntag, dem 18. Mai, wie immer um 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg.
Als Solistin des Abends hat unser Chefdirigent Hubert Buchberger diesmal seine Tochter Luise Buchberger gewonnen, eine hochkarätige Cellistin, die sich schon kurz nach ihrem hervorragend abgelegten Konzertexamen an der Frankfurter Musikhochschule eine Solistenstelle im »Orchestra of the Age of Enlightment«, London, erspielt hat.
Zwei Cellokonzerte wird sie mit unserem Orchester darbieten:
Zum einen das Konzert in G-Dur von Nicola Porpora, einen um 1750 in Wien lebenden italienischen Opernkomponisten und Gesangslehrer, bei dem der junge Joseph Haydn als Klavierbegleiter und Kammerdiener in Diensten stand. Luise Buchberger spielt dieses Konzert auf einem Barockcello, bevor sie auf ihr »modernes« Instrument wechselt, um das hochvirtuose Konzert in C-Dur von Anton Kraft zu Gehör zu bringen. Kraft war der führende Cellist in Haydns Hofkapelle beim Fürsten Esterházy. Seiner stupenden Spieltechnik ist es auch zu verdanken, dass Haydns eigene Cellokonzerte so brillant konzipiert sind.
Umrahmt werden die Werke von Porpora und Kraft an unserem Abend von zwei Sinfonien aus Haydns eigener Feder: Wir beginnen mit seiner Sinfonie Nr. 67 in F-Dur, die voller Überraschungen steckt und beispielsweise einen Geiger dazu zwingt, für eine »Dudelsack«-Melodie seine G-Saite einen Ton tiefer zu stimmen.
Den Abschluss bildet Joseph Haydns Sinfonie Nr. 13 in D-Dur, bei der vier Hörner, eine Flöte und zwei Oboen für den prachtvollen Klangrahmen sorgen, in dem die Streicher sich putzmunter ausleben.
Wer in angenehmer Atmosphäre noch mehr über die Werke des Abends erfahren möchte, ist eine Stunde vor Konzertbeginn herzlich zu unserem Five O‘clock Tea eingeladen. Herr Buchberger wird hier bei Tee und Gebäck noch einige spannende Details zum Programm verraten. Seien Sie also herzlich willkommen!
Die Karten sind erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
Und noch ein weiterer Hinweis: Die Homepage unseres Orchesters, die viele Informationen über uns und unsere Konzerte bereithält, ist überarbeitet worden und wartet mit neuem Gesicht darauf, betrachtet und durchgeblättert zu werden. Schauen Sie doch einmal bei www.collegium-musicum-ab.de vorbei.
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Juni 2013

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
"...ich wanderte auf einer Straße mit ihr. Ein Mantel schützte uns beide. Unsere Liebe stieg auf in unterschiedliche Höhen und erfüllte das All!" Diese Worte schrieb Anton Webern im Frühjahr 1905 in sein Tagebuch. Von solch hochsensiblen Emotionen ist nicht nur sein langsamer Satz für Streichquartett - wir spielen ihn in einer Fassung für Streichorchester - geprägt, sondern das gesamte Programm unseres 2. Schlosskonzertes am Sonntag, dem 16. Juni 2013 (18 Uhr), im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg.
Das von unserem Chefdirigenten Hubert Buchberger konzipierte und geleitete Programm wird fortgesetzt mit dem Liederzyklus „Melancholie“ von Paul Hindemith. In seinen Vertonungen von vier Gedichten Christian Morgensterns verarbeitet der junge Komponist hier auf subtile Weise seine Grenzerfahrungen in Flandern und im Elsass während der letzten Monate des Ersten Weltkriegs.
Hören Sie die junge Mezzosopranistin Karina Schoenbeck, die derzeit ein Aufbaustudium an der Hochschule Franz Liszt in Weimar absolviert, regelmäßig Liederabende gibt und bereits an zahlreichen Opernproduktionen mitgewirkt hat.
Eine weitere Solistin des Abends ist die junge Bratscherin Peijun Xu, erste Preisträgerin des Internationalen Max Rostal Wettbewerbs Berlin und Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie wird Paul Hindemiths Trauermusik für Viola und Orchester mit uns spielen, ein Werk, das anlässlich des Todes von George V. von England komponiert wurde. Vor allem im ergreifenden Schlusschoral "Für deinen Thron tret ich hiermit" wird die Rückwendung Hindemiths zur Tonalität hörbar, die allerdings nicht verhindern konnte, dass im selben Jahr der Entstehung des Werks (1936) vom deutschen Naziregime ein Aufführungsverbot über alle seine Kompositionen verhängt wurde.
Mit dem Lyrischen Gedicht "Il Tramonto" ("Der Sonnenuntergang") von Ottorino Respighi nach der literarischen Vorlage von Percy B. Shelley wird uns Karina Schoenbeck ein weiteres Mal beglücken. Respighi deutet hier jede Zeile, ja jedes Wort im Sinne italienischer Kantabilität aus und lässt das Orchester sie mit spätromantischen Mitteln kommentieren.
Das Hauptwerk des Abends sind die Metamorphosen für 23 Solostreicher von Richard Strauss. 1944/45, also am Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden, spiegeln sie die Traurigkeit über die Zerstörung Deutschlands wider. Strauss bedient sich hier eines Zitats aus dem zweiten Satz von Beethovens „Eroica“, einem Trauermarsch. Dieses Motiv erfährt zusammen mit anderen ihm zur Seite gestellten Themen in einem fort Verwandlungen (=Metamorphosen), so dass alles ineinander fließt wie Wasser eines bewegten Stromes, dessen immer neu sich formende Wellen und Strudel ein buntes und vielfarbiges Spiel von Lichtreflexen erzeugen.
Unterstützt von Gastkonzertmeister Ingo de Haas von der Frankfurter Oper wird unser Orchester sein Bestes geben, um den Abend für Sie unvergesslich zu machen!
Auch dieses Mal lädt der Philharmonische Verein Sie zu bewährten Five o’clock tea eine Stunde vor Konzertbeginn ein, bei dem Herr Buchberger in entspannter Runde Einblicke in die musikalischen Meisterwerke gewährt.
Und noch eine Nachricht für alle, die uns schon seit längerer Zeit kennen: Prof. Josef Zilch, Gründer und langjähriger Chefdirigent des Collegium Musicum hat soeben seinen 85. Geburtstag gefeiert.
Die Stadt Aschaffenburg, deren Kulturpreisträger er ja auch ist, wird ihm anlässlich des Schlosskonzerts eine besondere Ehrung zuteil werden lassen.
Auf Ihr Kommen freut sich
Andreas Lippert

Newsletter April 2013

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
mit der warmen Jahreszeit, die nun endlich Einzug gehalten hat, sind für viele Aschaffenburger Musikliebhaber untrennbar die Schlosskonzerte des Collegium Musicum verbunden, zu denen ich Sie heute herzlich einladen möchte.
Am Sonntag, dem 5. Mai, erwarten wir Sie um 18 Uhr zu einem klassich-romantischen Konzertprogramm - zusammengestellt und dirigiert von unserem künstlerischen Leiter Hubert Buchberger:
Zu Beginn wird die Sinfonia con fuga in g-Moll von Franz Xaver Richter erklingen, einem frühen Meister des klassischen Stils, der - aus Mähren stammend - seine Kompositionskunst im seiner Zeit modernsten Orchester der Welt, der Mannheimer Kapelle, vervollkomnete.
Gerade erst hatte er seinen 13. Geburtstag gefeiert, als sich Felix Mendelssohn Bartholdy daran machte, ein Violinkonzert in d-Moll zu schreiben. Nach einem "Kinderstück" klingt dieses Werk jedoch wahrlich nicht, konnte der Jugendliche mit 5 Sinfonien, 2 Opern und umfangreicher Kammermusik doch schon auf beachtliche Kompositionspraxis zurückgreifen.
Für unsere Aufführung im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg konnten wir die hervorragende Geigerin Elena Graf gewinnen, die manch einem noch von einem sinfonischen Konzert mit uns im Jahre 2007 in Erinnerung sein dürfte. Als Meisterschülerin von Julia Fischer wurde die ausgezeichnete Interpretin des Violinkonzerts von Max Bruch damals angekündigt - inzwischen ist sie längst zu einer eigenständigen gefeierten Solistin herangereift.
Nach der Pause hören Sie dann das um zahlreiche Bläser erweiterte Orchester mit Robert Schumanns "Kinderjahr", 6 Stücken aus seinem "Album für die Jugend". Dass der Musiktheoretiker und Soziologe Theodor W. Adorno auch Komponist und Arrangeur war, dürfte nur wenigen bekannt sein. Jedenfalls nahm er sich 1941 in New York diese bezaubernden Klavierstücke vor und kleidete sie in ein äußerst farbiges Orchestergewand.
Zum Abschluss des Abends schließlich die Sinfonie Nr. 33 in B-Dur KV 319 von Wolfgang Amadeus Mozart, ein gegen Ende seiner Salzburger Zeit entstandenes Werk (also kurz vor dem berühmten Fußtritt, mit dem er aus den Diensten des Salzburger Erzbischofs entlassen wurde). Man beachte das bekannte Viertonmotiv im ersten Satz, das in Mozarts letzter Sinfonie, der "Jupiter-Sinfonie", wieder auftaucht.
Mehr über die Werke können Sie beim Genuss von Tee und Gebäck um 17 Uhr von Hubert Buchberger erfahren. Zum Five o'clock tea vor dem Konzert lädt der Philharmonische Verein wieder herzlich ein.
Und hier noch drei Vorankündigungen für Ihren Terminkalender:
Sonntag, 16.6., 18 Uhr, 2. Schlosskonzert
Programm: Anton Webern, Langsamer Satz (1905)
Paul Hindemith, "Melancholie" op. 13
Paul Hindemith, Trauermusik für Viola und Streicher
Ottorino Respighi, "Il Tramonto"
Richard Strauss, Metamorphosen für 23 Solostreicher
Solisten: Nina Tarandek, Mezzosopran
Peijun Xu, Viola
Leitung: Hubert Buchberger
Karten erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-3301888 oder E-Mail an theaterkasse@aschaffenburg.de).
 
Samstag, 5.10., 19:30 Uhr, Stadttheater, Sinfonisches Konzert
Programm: Igor Strawinsky, Dances concertantes
Wolfgang A. Mozart, Klavierkonzert C-Dur, KV 467
Johannes Brahms, Serenade D-Dur, op. 11
Solistin: Anca Lupu, Klavier
Leitung: Hubert Buchberger
Karten ab 2. Mai erhältlich an der Theaterkasse (s.o.)
 
Samstag, 19.10., 19:30 Uhr, Stadthalle, Konzert "Krieg und Frieden" mit dem Oratorienchor Aschaffenburg
Programm: Ludwig van Beethoven, Leonorenouvertüre Nr. 3, op. 72
Aaron Copland, Fanfare for the common man
Jean Sibelius, Finlandias
Karl Jenkins, "The Armed Man", A Mass for Peace
Leitung: Joachim Schüler
Karten an der Theaterkasse. Beginn des Vorverkaufs wird noch bekanntgegeben.
Mit musikalischen Grüßen,
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Januar 2013

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
mit einer Vorschau auf unsere kommenden Konzerte möchte ich Sie im neuen Jahr begrüßen und neugierig machen.
Da lockt zunächst am Samstag, dem 2. Februar, „Capriccio Italien“, das Motto unseres diesjährigen Champagner Musicale. Wer das Glück hat, ein Eintrittsbillett zu besitzen - das Konzert ist bereits ausverkauft -, wird mit Piotr Iljitsch Tschaikowsky in das sonnige Italien reisen, um dort Giacomo Puccini, Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi und anderen Maestri der Tonkunst zu begegnen.
Für großen Belcanto sorgen dabei die armenische Sopranistin Hrachuhi Bassenz und der mexikanische Tenor Sergio Blazquez.
Geführt von Dirigent Michael Millard treffen wir dann in Venedig auf Johann Strauß, bevor Moderator Bruno Maccalini zur Rückfahrt ruft. Keine Sorge, auch auf dem Heimweg warten noch zahlreiche Höhepunkte auf Sie! Also dann bis zum 2.2. um 19:30 Uhr in der Stadthalle.
Leicht zu merken ist auch der nächste Konzerttermin: am Sonntag, dem 3.3., wird unser Orchesternachwuchs in der Christuskirche auftreten. Um 17:00 Uhr beginnt das Abschlusskonzert des zum zweiten Mal stattfindenden Streicherworkshops für 12- bis 18-Jährige unter der Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger. Gespielt werden Werke von Palestrina, Scarlatti, Händel und Genzmer. Wenn Sie einen Blick in unsere musikalische Zukunft werfen wollen, dann kommen Sie und erleben Sie ein über 50-köpfiges Jugendstreichorchester (Eintritt frei).
Nein, am 4.4. ist nichts geplant, aber Sie können schon für Sonntag, den 5.5. , Karten ordern. Das 1. Schlosskonzert unter der Leitung von Hubert Buchberger erwartet sie um 18:00 Uhr mit erlesenen Werken von Mozart, Mendelssohn, Schumann und Richter. Mit von der Partie ist die fulminante junge Geigerin Elena Graf, Meisterschülerin von Julia Fischer, die auf Ihrer Solistenkarriere in Aschaffenburg Station macht.
Anstelle des 6.6. haben wir letztendlich den 16.6. für das 2. Schlosskonzert reserviert (Beginn 18:00 Uhr), das spätromantische und frühmoderne Streichermusik verspricht. Dirigent Hubert Buchberger hat die Mezzosopranistin Nina Tarandek für das farbenreiche Stück Il Tramonto (Der Sonnenuntergang) von Ottorino Respighi verpflichtet, während die hochkarätige Bratschistin Peijun Xu den (aus unserer Nachbarstadt Hanau stammenden) Jubilar Paul Hindemith mit der Aufführung seiner Trauermusik für Viola und Streicher ehren wird. Nach einem Langsamen Satz von Anton Webern schließlich die eindringlich-dunklen Metamorphosen von Richard Strauss.
Beiden Schlosskonzerten geht übrigens der 5-o'clock-tea voraus, bei dem Sie (kostenfrei) in entspannter Atmosphäre Tee mit Gebäck genießen und gleichzeitig den Erläuterungen von Herrn Buchberger zum jeweiligen Programm lauschen können.
Mit herzlichen musikalischen Grüßen,
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Oktober 2012

Liebe Freunde des Collegium Musicum,
kaum hat sich die Begeisterung über das mit TänzerInnen und SolistInnen großartig gelungene "Rhythm in Concert" allmählich gelegt, da zieht ein neues Ereignis unser Orchester in seinen Bann: die Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie Nr.2 "Lobgesang" zusammen mit dem Oratorienchor Aschaffenburg unter Leitung von Joachim Schüler.
Am nächsten Samstag, dem 20. Oktober, wird dieses Werk im Rahmen eines Konzerts in der Kapuzinerkirche (Karlsplatz, Beginn 20 Uhr) erklingen, im Anschluss an Mendelssohns Kantate zum 95. Psalm "Kommt, lasst uns anbeten". Mit von der Partie sind die jungen Sopranistinnen Anna Stiny und Josefine Franke sowie der Tenor Patrick Grahl.
Einen besonderen Anlass hatte sich der tiefgläubige, vom Judentum zum Christentum evangelischer Konfession konvertierte Felix Mendelssohn für die Komposition seiner Lobgesang-Symphonie ausgesucht: die 400-Jahr-Feier zur Erfindung der Buchdruckerkunst, die im Sommer 1840 in Leipzig, der Metropole des deutschen Verlagswesens, mit großem Aufwand begangen wurde. Als hochgebildeter, stark von den Ideen der Aufklärung geprägter Künstler sah Mendelssohn die Erfindung Gutenbergs als Sieg des Lichts über die Finsternis und stimmte somit zugleich einen Lobgesang Gottes als auch des menschlichen Geistes an.
Vergleicht man die Sinfonie mit Beethovens "Neunter", so liegt hier der Schwerpunkt auf den Partien mit Chor, welche die gleichwohl wunderbaren drei einleitenden Instrumentalsätze überhöhen.
Zu Beginn unseres Konzerts wird die Psalmkantate "Kommt, lasst uns anbeten" stehen, ein ebenfalls sehr stimmungsvolles und abwechslungsreiches Werk, bei dem Mendelssohns Vorbild Johann Sebastian Bach unüberhörbar Pate steht. Lassen Sie sich spirituell erheben in eine Welt des Geistes, des Glaubens und der musikalischen Höhenflüge - das Collegium und der Oratorienchor nehmen Sie gerne mit!
Ihr Andreas Lippert
P.S.: Karten erhalten Sie bei der Musikalienhandlung Dreßler und der Buchhandlung Diekmann (Vorverkauf: Euro 18,-) sowie an der Abendkasse (Euro 20,-). Ermäßigung für Jugendliche Euro 5,-

Newsletter Juni 2012

Liebe Freunde des Collegium Musicum,
wir möchten Sie zu einem ganz besonderen Event einladen, das von Jörg Fabig ins Leben gerufen wurde:
In Aschaffenburg finden dieses Jahr zum ersten Mal die Creative Days of Mallets and Percussion statt in der Zeit vom 6. - 8. Juli. Auch das Collegium Musicum ist an diesem Festival beteiligt und wird am Sonntag, dem 8. Juli, um 11 Uhr unter der Leitung von Herrn Prof. Hubert Buchberger das selten aufgeführte Konzert für Marimba und Orchester Nr. 2 von Ney Rosauro im großen Saal der Stadthalle aufführen.
Die Kompositionen Ney Rosauros sind den Aschaffenburger Orchesterfreunden bestens bekannt, da das Collegium Musicum in den letzten Jahren sowohl dessen erstes Marimbakonzert (Solist: Timo Wenzel) als auch die Serenata for Marimba/Vibraphone (One Player) and String Orchestra (Solist: Jörg Fabig) aufgeführt hat. Auch das 2. Marimbakonzert für großes, fünfoktaviges Bassmarimba und volles sinfonisches Orchester (romantische Besetzung) spielt mit Sujets aus der brasilianischen Folklore, klassisch-barocken Anleihen und der rhythmischen Energie, die den gebürtigen Brasilianer als Komponisten auszeichnet.
Solist in diesem selten gespielten Werk wird der erst zwölfjährige Antoni Olesik aus Polen sein, der beim Wettbewerb "Marimba Festiva" in Nürnberg im April 2012 Publikum und Juroren tief beeindruckte. Mehr Informationen über den Solisten finden Sie am Ende des Newsletters.
Karten erhalten Sie über den Vorverkauf der Stadt an der Theaterkasse. Außerdem können Sie zum Preis von 40 € einen Festivalpass erwerben, der auch zum Besuch der Museumsnacht am 7. Juli berechtigt. Diesen müssen Sie per Mail an office@percussion-creativ.de bestellen.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage Percussion Creativ.
Mit besten Grüßen,
Andreas Lippert
 
Antoni Olesik ist 12 Jahre alt und spielt seit seinem 7. Lebensjahr Schlaginstrumente. Vom Anfang seiner Musikausbildung an erhielt er Höchstpreise und Auszeichnungen auf zahlreichen Wettbewerben.
Marimba und Vibraphon (mit 4-Schlägel-Technik) erlernt er erst seit 2 Jahren unter Anleitung von Prof. Krzysztof Jaguszewski (Musikakademie Katowice), der seine unglaubliche Begabung entdeckt hat. Antonis musikalische Entwicklung geht seit dieser Zeit sehr dynamisch vonstatten und hat ihm zahlreiche Preise beschert, z.B. den 1. Preis beim gesamtpolnischen Vibraphon-Wettbewerb 2011, den 1. Preis beim Festival "DRUM FEST" in Opole in der Altersgruppe bis zum 19. Lebensjahr und einen Sonderpreis für die beste Aufführung einer Uraufführung auf dem Vibraphon beim Wettbewerb des polnischen Kulturministeriums für alle Musikschulen in Polen.
Sein letzter Erfolg ist ein 1. Preis mit Auszeichnung und Sonderpreis auf dem 4. Internationalen Marimba-Wettbewerb 2012. Dort wurde er auch als Solist für die Aufführung unseres Konzerts ausgewählt.
Musik ist die große Liebe des jungen Virtuosen. Er spielt auch ausgezeichnet Klavier. In der Freizeit widmet sich Antoni dem Fußballsport und fährt Rad.

Newsletter Mai 2012

Liebe Freunde des Collegium Musicum,
am Sonntag dem 17. Juni erwarten das Collegium Musicum und sein Chefdirigent Hubert Buchberger um 18 Uhr ihre Gäste im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg, um sie auf eine Reise durch die Welt faszinierender und mitreißender Streichermusik des 20. Jahrhunderts mitzunehmen. Mit von der Partie ist das junge preisgekrönte Frankfurter Helenos Quartett, dessen Primaria Valentina Busso schon einmal Gastkonzertmeisterin unseres Orchesters war. Und so sind auch die Werke des Abends geprägt von reizvollen Klangfarbenwechseln zwischen solistischer und großer Besetzung.
Üppig schwelgend im viktorianischen Stil kommt Edward Elgars Introduction und Allegro op. 47 (entstanden 1904-05) daher, eines der bedeutendsten englischen Werke für Streichorchester. Grandiose romantische Gesten leiten das Stück ein, darauf folgt ein vom Komponisten in Wales erlauschtes Volksliedthema, bis das musikalische Geschehen schließlich in eine raffinierte Fuge einmündet, laut Elgar "ein Teufel von einer Fuge, mit allerlei Späßen und Gegenstimmen".
Zurück auf die Zeit des Barock verweist das nächste Werk in unserem Programm, das 1952 entstandene Concerto grosso Nr. 2 des gebürtigen Schweizers Ernest Bloch. In den Vereinigten Staaten, seiner Asylheimat, in hohen Ehren gehalten, wird sein Oeuvre in Europa seltener gespielt, was die Entdeckerfreude beispielsweise unseres Aschaffenburger Publikums nur beflügeln mag. Hier ein kurzer Überblick über das Werk:
Einem choralartigen Beginn folgen betörend-innige Streichquartettpassagen, bis sich eine barock anmutende Fuge anschließt. Der zweite Satz entfaltet Melodien von berückender Schönheit, während im Dritten Tänzerisches und Lustigkeit das Geschehen bestimmen. Zum Abschluss dann ein Variationssatz, aber eine chromatisch absteigende Melodie - ein Meisterstück der Harmonisierung und der Klangfarben.
Nach der Pause erwartet Sie schließlich das bekannteste und zugleich am "modernsten" klingende Werk des Abends, das Divertimento für Streichorchester von Béla Bartók. Wenn der Komponist auch stets beteuerte, keine der vielen in Ungarn, Rumänien und der Ukraine gesammelten Volksweisen direkt in seinen Kompositionen zu verwenden, so ist doch der folkloristische, rhythmisch akzentuierte Tonfall nicht zu verkennen.
Nach einem derart frischen ersten Satz folgt ein düsterer, seiner Entstehungszeit im Sommer 1939 geschuldeter zweiter. Gespenstische Klänge im Pianissimo beschreiben das an der Schwelle zum 2. Weltkrieg stehende Europa. Ein von Tanz und ungestümen Folkloremotiven geprägter dritter Satz vertreibt schließlich die Schatten.
Wir, das Collegium Musicum, würden uns freuen, Sie zu diesem außerordentlichen Programm willkommen zu heißen, und laden gern auch schon zum 5 o'clock tea ab 17 Uhr im Turmzimmer (neben dem Ridingersaal) ein, wo Herr Buchberger bei Tee und Gebäck noch tiefer in die Werke des Abends einführen wird.
Mit besten Grüßen,
Andreas Lippert
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel.: 06021-3301888), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel.: 06021-21110 oder 21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de.

Newsletter April 2012

Liebe Freunde des Collegium Musicum,
nach einer leider etwas länger ausgefallenen Pause melde ich mich wieder, um Ihnen unsere beiden Schlosskonzerte unter der bewährten Leitung von Hubert Buchberger anzukündigen und vorzustellen.
Sie werden in diesem Jahr unter einem besonderen Vorzeichen stehen, denn für beide ist ein Gastquartett eingeladen, das mit dem Collegium Musicum musizieren wird. Während beim 2. Schlosskonzert am Sonntag, dem 17. Juni 2012, das junge Helenos-Streichquartett Kompositionen von Elgar, Bloch und Bartok für Streicher mit uns aufführen wird - ein eigener Newsletter hierzu kommt bald - gastieren am Sonntag, dem 13. Mai 2012, um 18 Uhr mit Prof. Esa Tapani und dreien seiner Meisterschüler vier Hornisten im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg.
Unterhaltungsmusik auf höchstem Niveau bietet Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem Divertimento D-Dur KV 131, bei dem die vier Hörner neben drei Holzbläsern und den Streichern voll zum Einsatz kommen. Ebenfalls in Salzburg entstanden ist Mozarts Cassation G-Dur KV63, die wie alle Werke dieses Namens eine Auftragskomposition der städtischen Studentenschaft war. Ihre Aufführung Ende des Sommersemesters galt als Huldigung gegenüber den Professoren und dem Fürstbischof.
Virtuose Höhenflüge treten unsere Hornisten schließlich in Joseph Haydns Sinfonie D-Dur Nr.72 an, bei der sich auch Soloflöte, -violine, -violoncello und -kontrabass profilieren dürfen.
Als Gastkonzertmeisterin und Expertin für die Aufführungspraxis von Musik der Wiener Klassik hat Hubert Buchberger die norwegische Geigerin Karolina Weltrowska eingeladen, die in Kürze ihr Konzertexamen an der Frankfurter Musikhochschule ablegen wird.
Auch Sie wollen wir einladen, und zwar zum Five o'Clock Tea, der Ihnen bei Tee und Gebäck ab 17 Uhr Gelegenheit zu einer Einführung in die Werke des Abends durch Herrn Buchberger geben wird. Wäre das Konzert nicht auch ein geeignetes Muttertagsgeschenk?
Es grüßt Sie herzlich
   Andreas Lippert
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel.: 06021-3301888), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel.: 06021-21110 oder 21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de/.

Newsletter 2 September 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
am Samstag, dem 15. Oktober, wird unser Orchester zusammen mit dem Oratorienchor Aschaffenburg unter Leitung von Herrn Joachim Schüler die Messe in Es-Dur von Franz Schubert aufführen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche.
Die Es-Dur Messe ist Schuberts längste und größte Messe, auch was die Besetzung betrifft. Sie entstand im Juni und Juli des letzten Lebensjahres Schuberts (1828). Wie viele andere seiner großen Spätwerke (C-Dur-Sinfonie, Winterreise, etc.) hat Schubert sie nie gehört. Er soll über das Werk gesagt haben, er habe das höchste in der Kunst angestrebt.
In unserem Konzert wollen wir diesem Meisterwerk einen weiteren Höhepunkt Schubertschen Schaffens zur Seite stellen: seine Sinfonie in h-Moll, die "Unvollendete".
Kommen Sie in die Herz-Jesu-Kirche und erleben Sie mit uns die Aufführung dieser Juwelen romantischer Musikkultur.
Karten erhalten Sie bei Buchhandlung Diekmann, Musikhaus Dreßler und an der Abendkasse.
Ihr Andreas Lippert

Newsletter September 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
heute eine Nachricht für alle Freunde großer Filmmusik:
Nachdem im Herbst 2009 unsere Reihe Cinemusic ihre Premiere mit einem begeisternden Konzert feierte, erwartet jetzt die "2. Folge" ihr Publikum und zwar am Samstag, dem 8. Oktober, um 18 Uhr in der Aschaffenburger Stadthalle. Wieder finden sich unter der Leitung von Andreas Lübke und Florian Richter das Collegium Musicum mit dem Auswahlorchester des Dalberg-Gymnasiums zusammen. Gemeinsam werden sie ein Potpourri zündender Rhythmen, schwelgerischer Melodien und berauschender Klangfarben hervorzaubern.
Liebhaber des neueren amerikanischen Films werden sich freuen über Themen aus "Fluch der Karibik", "StarTrek" und "Der Soldat James Ryan". Wer eher die Klassik mag, wird mit "Ein Amerikaner in Paris", "Fiddler on the Roof", "Casablanca" oder "The Wizard of Oz" auf seine Kosten kommen. Schließlich halten wir auch Rückschau auf einen legendären Star des deutschen UFA-Films: Es ist Zarah Leander, deren Verkörperung Karin Pagmar - von der Presse geradezu als "Reinkarnation" der Leander gefeiert - einige ihrer bekanntesten Lieder zum Besten geben wird.
Lassen Sie sich vom Kinderchor des Dalberg-Gymnasiums mit einer Melodie aus "Die Kinder des Monsieur Mathieu" verwöhnen, von Florian Richters Bigband und von faszinierenden Lichtbildeffekten.
Wichtig: Sichern Sie sich rechtzeitig ihre Eintrittskarten, da das Konzert schon gut ausgebucht ist. Bis zum 18. September können Sie diese am Städtischen Kiosk in der Stadthalle (Tel.: 06021-21110) erwerben, ab dem 19.9. auch wieder an der Theaterkasse (neue Telefonnummer: 06021-3301888).
Schon fiebern wir diesem einmaligen musikalischen Ereignis entgegen. Fiebern Sie mit!
Ihr Andreas Lippert

Newsletter Juli 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
bevor das Ende dieser Konzertsaison erreicht ist (und Sie vermutlich Ihren wohlverdienten Sommerurlaub genießen), möchten wir, das Collegium Musicum, Sie zu unserem 2. Schlosskonzert einladen, das am Sonntag, dem 17. Juli 2011 (Beginn 18 Uhr) im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg stattfinden wird.
Unser Chefdirigent Hubert Buchberger hat für diesen Abend ein außergewöhnliches Programm mit Werken von Gounod, Schoeck und Haydn zusammengestellt und einen Rising Star der Violoncellistenszene, nämlich den 29-jährigen, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Nicolas Altstaedt nach Aschaffenburg geholt.
Wer von Ihnen sich in angenehmer Gesellschaft bei einer Tasse Tee und Gebäck eine Stunde vor Beginn des Konzertes auf dasselbe einstimmen möchte, komme bitte zu unserem beliebten Five o'clock Tea, um den Erläuterungen von Herrn Buchberger zu den einzelnen Werken zu lauschen.
Dennoch hier schon ein paar "den Appetit fördernde" Anmerkungen:
Mit Charles Gounods Petit Symphonie für neun Bläser kommt echte Sommerserenadenstimmung auf. Dieses bezaubernde, mit liebevoller Melodik durchzogene, dann wieder keck auftrumpfende Werk ist durchaus geeignet, die Qualität unserer Bläserriege in bestem Licht zu präsentieren.
Als Gegenüberstellung folgt darauf ein reines Streicherstück, das Violoncellokonzert des Schweizer Komponisten Othmar Schoeck. Auch hier dominieren - bei spätromantischer bis moderner Tonsprache - die klanglichen und melodischen Elemente, wobei dem Solocello neben sehr gesanglichen Partien auch hochvirtuose Passagen zugemutet werden. Nicolas Altstaedt wird hier eine Probe seines meisterhaften Könnens ablegen.
Nachdem Bläser und Streicher erst getrennte Wege gegangen sind, vereinigen sie sich im dritten Werk des Abends, der Sinfonie Nr. 84 in Es-Dur von Joseph Haydn. Fürdas prachtvolle Orchester der Pariser "Concerts de la Loge Olympique" komponiert, atmet die Sinfonie Geist, Witz und Kunstfertigkeit ihres Schöpfers, der gerade auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn stand und das Pariser Publikum so sehr verzauberte, dass es nichts anderes als seine Werke hören wollte.
Lassen auch Sie sich verzaubern von unserem abwechslungsreichen musikalischen Sommerkaleidoskop! Wir freuen uns schon darauf.
Ihr
Andreas Lippert
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder -21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de.

Newsletter Mai 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
Vielleicht haben Sie schon davon gehört oder eines der in Aschaffenburg aushängenden Plakate gesehen: Ein Tanzprojekt ist am Entstehen, bei dem nahezu 100 Schülerinnen und Schüler aus vier verschiedenen Schulen teilnehmen (Fröbel-Schule, Hefner-Alteneck-Schule, Dessauer-Gymnasium und Realschule Hösbach). Unter der Leitung der professionellen Tanzpädagogen Alan Brooks und Sophie Aimée Abrioux studieren sie seit vier Wochen in einem Intensiv-Workshop Bewegungssequenzen ein, die auf die Musik von vier Orchesterwerken (Bach, Haydn, de Falla und Adams) abgestimmt sind. Die Aufführungen zusammen mit dem Collegium Musicum unter der Leitung von Hubert Buchberger finden am kommenden Sonntag, dem 5. Juni, um 17 Uhr und am Montag, dem 6. Juni, um 19 Uhr in der Stadthalle Aschaffenburg statt.
Durch die Zusammenarbeit der vier Schulen sollen Vorurteile abgebaut und gesellschaftliche Hürden überwunden werden sowie die Teamfähigkeit der Teilnehmer gefördert werden. Es fasziniert ungemein, in den Tanzproben die Zunahme an Energie und Ausstrahlung eines jeden Teilnehmers zu beobachten, gepaart mit wachsender Konzentrations- und Ausdrucksfähigkeit.
Eine Schülerin vertraute mir in einer Pause an, wie schade es sei, dass am kommenden Montag schon alles zu Ende ist. Doch werden die Mitwirkenden - da bin ich mir sicher - vieles aus dem Erfahrenen in ihr künftiges Leben mitnehmen.
Kommen Sie in die Stadthalle und erleben sie innerhalb von 60 Minuten ein Feuerwerk an Musik und Bewegung!
Karten sind zum Eintrittspreis von 5 Euro erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder -21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de.
Ihr
Andreas Lippert

Newsletter April 2011

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
es ist wieder so weit: Das Collegium Musicum unter der Leitung seines Chefdirigenten Hubert Buchberger brennt darauf, Ihnen im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg zwei Konzerte mit höchst attraktiven Programmen präsentieren zu können.
Zuerst ein Überblick:
Das 1. Schlosskonzert wird am Sonntag, dem 15. Mai (18 Uhr) stattfinden, das 2. Schlosskonzert am Sonntag, dem 17. Juli (ebenfalls 18 Uhr). Dazwischen liegt ein außergewöhnliches, ebenfalls vom Kulturamt der Stadt Aschaffenburg organisiertes Tanzprojekt, bei dem Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen Aschaffenburgs und Umgebung Choreographien aufführen werden, die sie in mehrwöchigen Intensivworkshops mit professionellen Tanzpädagogen erarbeitet haben. Das Collegium Musicum wird sie dabei musikalisch begleiten. Termine sind Sonntag, der 5. Juni, 17 Uhr und Montag, der 6. Juni, 19 Uhr, jeweils im Großen Saal der Stadthalle. Bitte informieren Sie sich auch über folgenden Link:
http://www.stadttheater-aschaffenburg.de/de/Spielplan/b/index.html?v_id=761&v_cat=3
Doch jetzt zurück zum 1. Schlosskonzert am 15. Mai. Passend zu hoffentlich frühsommerlicher Witterung erwarten Sie zwei Serenaden, deren jede auf ganz unterschiedliche Weise ihre Reize entfaltet.
Aus der Feder des brasilianischen Perkussionisten Ney Rosauro stammt die erst kürzlich entstandene Serenata für Marimba/Vibraphon und Streicher, ein rhythmisch betontes Werk mit eingängigen Melodien, dessen einzelne Sätze mit bildhaften Titeln überschrieben sind wie "The Continent", "In Heaven" und "The Journey". Solist ist der an der Aschaffenburger Musikschule lehrende Marimbaspezialist Jörg Fabig, dessen Schüler erste Preise im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" sowie beim Aschaffenburger "Junge Solisten"-Wettbewerb errungen haben.
Aus einem ganz anderen Kulturkreis wie auch einer anderen Epoche kommt das ganz in der musikalischen Romantik verwurzelte Hauptwerk des Abends, die Serenade in C-Dur op. 48 für Streichorchester von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Bei aller Leichtigkeit, mit der dem Genre "Serenade" auch hier entsprochen wird - hörbar vor allem im eleganten Walzer - ist doch die "russische Seele" stets präsent, sei es in der betörend wehmütigen Elégie oder dem mitreißenden Finale (Tema russo). Klanglich wirkt dieses Meisterwerk so sinfonisch, dass man fast an die Anwesenheit eines vollen Bläsersatzes glauben möchte.
Kommen wir zum ersten Musikstück des Abends, einer Passacaille des französisch-schweizerischen Komponisten Frank Martin. Nachdem er das Werk zuerst für Orgel entworfen hatte, was bei dem ernst-ehrwürdigen Charakter dieser Tanzform mit ihrem immer gleichen Bassthema nahelag, machte sich Martin alsbald an eine Umarbeitung für Streichorchester, um die Vielschichtigkeit des Tonsatzes noch stärker zum Ausdruck zu bringen. In kühnen harmonischen Wendungen steigert sich die Musik unerbittlich bis hin zu größter Emphase, schwillt dann wieder ab und verhaucht ätherisch in einem fernen Dis-Dur-Akkord.
Genießen Sie diesen Konzertabend mit uns und tauchen Sie ein in die Welt dreier so unterschiedlicher Komponisten! Weitere Hilfen zum Verständnis erhalten Sie eine Stunde vor dem Konzert um 17 Uhr von Herrn Buchberger bei unserem Five o'clock Tea, zu dem der Philharmonische Verein bei freiem Tee und Gebäck einlädt.
Karten für das Konzert erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder -21119) und online unter http://www.stadttheater-aschaffenburg.de.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihr
   Andreas Lippert

Newsletter Januar 2011

CHAMPAGNER MUSICALE 2011
am Samstag, den 19. Februar um 19.30 Uhr, in der Stadthalle Aschaffenburg.
Wir bringen nicht fünf Tenöre, auch nicht drei, sondern einen! Dafür aber ein außergewöhnliches Programm in vorzüglicher Qualität.
"wie Wasser und Feuer"
In diesem Konzert geben wir, der Philharmonische Verein Aschaffenburg "unserem Orchester" Collegium Musicum Aschaffenburg, Gelegenheit, sein Können mit virtuosen Werken unter Beweis zu stellen.
Der Abend beginnt mit Die Moldau von Smetana. Wir verfolgen den Lauf der Moldau von den beiden Quellen bis zur Mündung in die Elbe. Szenen am Ufer werden wahrgenommen: Jagd, Hochzeit, Mondnacht, Prag, während der Fluss mächtiger und mächtiger anschwillt.
Virtuos sind auch das Intermezzo von Eduard Künneke, ein spritziges und temperamentvolles Stück, kontrastreich dazu das triumphale Finale des Feuervogel von Strawinsky.
Interessant, aber weitgehend unbekannt, sind die Ouvertüre und das Duett aus den Opern von Jacques Offenbach - Die Rheinnixen und Robinson Crusoe. (Er hat nicht nur die Oper Hoffmanns Erzählungen komponiert!)
Neu aus der Versenkung geholt haben wir den Walzer Lavaströme von Johann Strauß. Die Orchesternoten wurden für uns im Wiener Verlag zum ersten Mal gedruckt. Mit leisem Grollen beginnt der Walzer. Immer langsamer bewegt sich die erkaltende Lava am Schluss.
Eduard Künneke ist ein viel zu wenig beachteter Komponist. Im Champagner Musicale erhält er seinen verdienten Platz. Aus seinem romantischen Singspiel Die lockende Flamme bringen wir Lied, Duett, Bolero und Pasodoble.
Margaret Rose Koenn, Sopran vom Landestheater Darmstadt und Jud Perry, Tenor aus Wiesbaden werden uns nach Spanien entführen, oder nach Venedig, oder in die Mondnacht an einen Waldsee.
Zwischen spanischen Elementen wird uns die junge Geigenvirtuosin Josephine Nassiopulos - Preisträgerin JUNGE SOLISTEN 2008 - die anspruchsvolle Polonaise Concertante von Henrik Wieniawski zelebrieren.
Weil es uns die Stimme verschlägt, wird Nenad Smigoc aus Wien die passenden Worte finden.
Das Collegium Musicum Aschaffenburg - in großer Besetzung - hat mit großer Sorgfalt unter seinem künstlerischen Leiter und Dirigenten Michael Millard, Staatstheater Mainz, die anspruchsvollen Musikwerke einstudiert.
Sie garantieren mit den Solisten für einen ereignisreichen und beschwingten Abend.
Der Kartenverkauf ist weit vorangeschritten! Sichern Sie sich noch eine Karte an der Theaterkasse in der Stadthalle oder unter Tel. 06021-27078.
Ihr
Alfred Kalb

Newsletter Oktober 2010

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
Mit dem Einzug des Herbstes ist auch die neue Konzertsaison eröffnet, die gerade in Aschaffenburg mit einer Fülle an hochklassigen Angeboten lockt.
Eines von diesen möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen – es stellt große symphonische Orchesterkultur in einen Bezug zu unserer Region und verbindet exotischen Klangzauber mit jugendlich-frischer Dynamik:
Unser diesjähriges Galakonzert JUNGE SOLISTEN
am Samstag dem 2.Oktober um 19:30 Uhr
in der Stadthalle Aschaffenburg.
Nachdem ein vom Philharmonischen Verein Aschaffenburg im Juni dieses Jahres durchgeführter Wettbewerb drei junge Preisträger-innen hervorgebracht hat, werden diese sich nun als Solisten mit dem von Hubert Buchberger geleiteten Collegium Musicum präsentieren.
Der mit dem 1.Preis ausgezeichnete 16-jährige Marimbaspieler Richard Gläser hat sich ein Konzert des zeitgenössischen französischen Komponisten Emmanuel Séjournéausgesucht, das lyrischen Klangzauber entfaltet, aber auch mit furiosen Rhythmen seine Hörer von den Sitzen zu reißen vermag.
Erst 13 Jahre alt ist die Bratschistin Janna Lena Hampel. Gleichwohl vereint sie tiefes musikalisches Empfinden mit erstaunlich reifem Stilverständnis und hat sich damit einen 2.Preis erspielt. Am 2.Oktober wird sie als Solistin im G-Dur Konzert von Georg Philipp Telemann in den Dialog mit dem Orchester treten.
Fast wie eine Hommage an den herrlich dunklen und warmen Bratschenklang wirkt das Spiel der dritten Preisträgerin Lisa Zielonka (19 Jahre), deren große kammermusikalische wie Orchestererfahrung in jedem melodischen Gedanken hörbar wird. Das Werk ihrer Wahl ist die träumerisch-gefühlvolle Romanze in F-Dur von Max Bruch.
Tritt das Collegium Musicum in den Solokonzerten eher als Kammerorchester auf, so wächst es bei den umrahmenden Werken zu symphonischer Größe an.
Der Beginn wird gemacht mit Maurice Ravels Le tombeau de Couperin, einer liebevollen Rückschau des Komponisten auf die musikalische Hochkultur des französischen Barocks, die für ihn, am Ende des Ersten Weltkrieges stehend, in unerreichbar weite Ferne gerückt schien.
Einen Aufbruch in neue Klangwelten stellt dagegen das 1893 von Claude Debussy geschaffene Prélude à l`après-midi d`un faune dar, das die erotischen Fantasien des Fauns (eines antiken Fabelwesens) in der Hitze eines sommerlichen Nachmittags beschreibt.
Mit dämonischer Wucht erreicht unser Konzert schließlich sein Finale in Manuel de Fallas Ballettmusik zu El amor brujo („Der Liebeszauber“).
Diese von spanischer Folklore durchdrungene Musik (mit dem berühmten „Feuertanz“) ist geeignet, Sie vollends zu verhexen…
Lassen Sie sich dieses einmalige Konzertereignis nicht entgehen!
Ihr
Andreas Lippert
Karten erhalten Sie zum Eintrittspreis von EUR 15,00, Schüler und Studenten EUR 7,50 an der Theaterkasse Tel 06021-27078, am Kartenkiosk Stadthalle Tel. 06021-21110 oder 21119 und online unter www.kultur.aschaffenburg.de

Newsletter Juni 2010

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
nachdem unser 1. Schlosskonzert mit seinem ganz der musikalischen Klassik gewidmeten Programm vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde, wagen wir nun beim 2. Schlosskonzert am Sonntag, dem 13. Juni 2010 (Beginn 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg), das Spektrum der vorzustellenden Werke gewaltig zu erweitern.
Wenn auch das von Hubert Buchberger geleitete Collegium Musicum dieses mal "nur" aus Streichern bestehen wird, so erwartet Sie doch stilistische Vielfalt und ein großer Reichtum an Charakteren und Klangfarben.
Beginnen wollen wir mit dem Concerto in d-moll RV 127 von Antonio Vivaldi, der in diesem Stück auf solistische Stimmen verzichtet und dafür die verschiedenen Orchestergruppen miteinander "concertieren" (=wetteifern) lässt.
Es folgen die 1978 für Septett entstandenen, 1982 für Streichorchester erweiterten Shaker Loops des amerikanischen Komponisten John Adams. Sind mit "Loops" sich wiederholende Tonbandschleifen bzw. hier musikalische Figuren gemeint, so bezieht sich "Shaker" auf die schnellen Bogen- und Fingerbewegungen der Streicher. Durch Überlagerung verschiedenartiger und unterschiedlich langer Loops entstehen filigrane Klang- und Rhythmusschichten, die sich allmählich weiterentwickeln oder plötzlich von neuen Klanggeweben abgelöst werden.
Schließen Sie die Augen und erleben Sie die ungeheure Klangvielfalt als Abfolge von Farbvisionen vor Ihrem inneren Auge oder betrachten Sie die Musiker, wie sie ihren Instrumenten Triller, Glissandi und flötenähnliche Flageolets entlocken. Sie werden fasziniert sein!
Nach der Pause erwartet Sie dann ein vom zeitlichen Umfang her recht knappes, dafür aber inhaltlich unglaublich konzentriertes Werk: das Streichquartett in f-moll op. 95 von Ludwig van Beethoven in einer Fassung für Streichorchester. Schroff stellt Beethoven hier gegensätzliche Charaktere nebeneinander und verzichtet ganz auf vermittelnde Überleitungen. Dieses kompromisslose "Sofort-zur-Sache-Kommen" stellt, eingebettet in satztechnische Meisterschaft, durchaus ein Seelenbekenntnis des zur Zeit der Niederschrift krisengeschüttelten Komponisten dar. Kein Wunder, dass Beethoven das Quartett nach der Fertigstellung zunächst "nie öffentlich gespielt" wissen wollte.
Für uns wie für Sie wird dieses spannungs- und energiegeladene Werk Höhepunkt und Abschluss eines erlebnisreichen Konzertabends sein. Beginnen können Sie ihn wie letztes Mal bei einer Tasse Tee und Gebäck. Der Philharmonische Verein lädt wieder zum Five o'clock tea ab 17 Uhr im Turmzimmer neben dem Ridingersaal ein, bei dem Herr Buchberger eine anregende und aufschlussreiche Einführung in die Werke des Abends geben wird.
In froher Erwartungs Ihres Kommens grüßt Sie herzlich
Ihr Andreas Lippert

Eintrittskarten erhalten Sie zum Preis von 18€ (für Schüler/Studenten 9€) an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119), über das Internet unter www.kultur.aschaffenburg.de sowie an der Abendkasse.

Newsletter April 2010

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
mit dem Einzug des Frühlings darf ich Sie auf die beiden kommenden Schlosskonzerte des Collegium Musicum aufmerksam machen, die beide wie jedes Jahr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg unter der Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger stattfinden werden.
Das Erste am Sonntag, dem 9. Mai, das Zweite am Sonntag, dem 13. Juni, Beginn jeweils um 18 Uhr. (Die Schlosshofgala muss in diesem Jahr aus finanziellen und terminlichen Gründen leider ausfallen.)
Für den 9. Mai hier ein paar Hintergrundinformationen zum Programm: In Zusammenhang mit dem 200-jährigen Jubiläum der Städtischen Musikschule Aschaffenburg, das heuer begangen wird, entstand die Idee, ein Konzertprogramm des in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts schon einmal bestehenden Aschaffenburger Collegium Musicum nachzuspielen. So stießen wir bei der Recherche auf die Ankündigung eines "Vortragsabends" am "Samstag, den 13. März 1926, abends 8 Uhr im Deutschhaus-Saale". Die Leitung hatte der damalige Aschaffenburger Musikschuldirektor Hermann Kundigraber.
Drei reizvolle Werke standen damals auf dem Programm, die am 9. Mai erneut erklingen werden:
Zunächst eine Auswahl aus dem "Neuen und sehr curios-musikalischen Instrumental-Kalender", "Parthien-weiß mit 2 Violinen und Basso o Cembalo in die zwölff Jahrs-Monat eingetheilet und nach eines jedwedern Art und Eigenschaft mit Bizzarien und seltzamen Erfindungen herausgegeben durch Gregorius Josephus Werner".
Werner war Vorgänger von Joseph Haydn als Kapellmeister am Hof des Fürsten Esterhazy in Eisenstadt, unweit von Wien. Seine "Bizzarien", die Überschriften tragen wie "Das veränderliche Aprilwetter", "Das Frosch-Geschrey", "Ein Donnerwetter" oder "Die Jagd", werden gewiss für einen sehr vergnüglichen und abwechslungsreichen Beginn des Konzertabends sorgen.
Es folgt die Sinfonie in C-Dur op.12 Nr. 3 von Luigi Boccherini, dem Cello spielenden Italiener, der hier ein galantes, mit viel Witz und Kunstfertigkeit verfasstes Werk geschaffen hat, in dem Flöten und Hörner mit den Streichern in klangfarbenreiches Wechselspiel treten.
Schließlich das Hauptwerk des Abends, das Divertimento in D-Dur KV 334 von Wolfgang Amadeus Mozart. Da dieses Opus allerhöchste technisch-musikalische Ansprüche an das Orchester, vor allem die Gruppe der 1. Violinen stellt, hat Hubert Buchberger eine Gastkonzertmeisterin, die kurz vor ihrem Konzertexamen stehende Valentina Busso von der Frankfurter Musikhochschule, eingeladen, uns bei der Erarbeitung und im Konzert zu unterstützen. Freuen Sie sich auf das Resultat!
Einladen möchte ich Sie auch zum vor dem Konzert geplanten Five-o'clock-tea (natürlich um 17 Uhr), wo Sie beim Genuss von einer Tasse Tee und Gebäck an einer zwanglosen Werkeinführung durch Herrn Buchberger teilnehmen können.
 
Es freut sich auf Ihr Kommen
   Andreas Lippert

Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078, am Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119), über das Internet unter www.kultur.aschaffenburg.de sowie an der Abendkasse.

Newsletter Januar 2010

CHAMPAGNER MUSICALE
HOKUSPOKUS
Samstag, 6. Februar 2010, 19:30 Uhr
Stadthalle Aschaffenburg
COLLEGIUM MUSICUM
Musikalische Leitung: Michael Millard
Heidi Elisabeth, Sopran
Guido Jentjens, Bassbariton
Peter Freudenberger, Moderation
Eine Veranstaltung des Philharmonischen Vereins Aschaffenburg
Karten von 13,50 bis 22,50€, Jugendliche die Hälfte
über Theaterkasse Stadthalle, Tel. 06021-27078 oder an der Abendkasse
Die Magie ist aus der Menschengeschichte nicht wegzudenken. Merlin und Druiden, Drachen und Hexen spuken in alten Erzählungen und in unseren Köpfen. Selbst die griechische Mythologie und die Religionen bedienen sich in reichem Maße der zauberischen Kräfte.
Warum sollte sich gerade die Musik, die Unergründlichste der Musen, sich der Magie entziehen?
Leicht und beschwingt begeben wir uns mit der Weißen Dame von Boieldieu ins Zauberreich der Musik, bevor wir uns mit Hochachtung der Königin der Nacht nähern, der sternflammenden Königin.
Die Deutsche Romantik umgibt uns. Das schwirrende Scherzo aus Mendelssohns Sommernachtstraum und die Arie des bösen Kaspars "Schweig" aus dem Freischütz.
Französische Komponisten überraschen uns mit neuer Klangwirkung. Saint-Saens, Delibes und Gounod. Im scharfen Kontrast stehen die Glöckchenarie und das Lied des Mephisto.
Obwohl Frauen auf Dichter schon immer eine Faszination ausüben, schrecken die Dichter vor Absonderlichkeiten nicht zurück. Galathée, die Marmorstatue, die zum Leben erweckt und wieder zu Marmor versteinert wird, Olympia, die mechanische Puppe, die zu singen und tanzen vermag.
Der Teufel erscheint als Dapertutto mit der Spiegelarie aus Hoffmanns Erzählungen und eine Fliege und Eurydike summen um sich herum und uns etwas vor.
Musikalischer Schwerpunkt ist Ein Ball von Berlioz aus der Symphonie Fantastique, ein zauberhafter, schwereloser Walzer. Mit modernen Zauberklängen aus Phantom der Oper und Münchhausen klingt Champagner Musicale aus.
HOKUSPKUS?

Erstens wegen der Werbewirksamkeit,
zweitens, weil wir alles nicht so ernst nehmen
und drittens, weil unser Moderator auch mit Zauberstückchen aufwartet.
Viel Vergnügen
COLLEGIUM MUSICUM und
Philharmonischer Verein Aschaffenburg

Newsletter November 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

am 24. Oktober hatten viele von Ihnen Gelegenheit, das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart in der rekonstruierten Fassung Fassung von Robert Levin mit unserem Orchester zu hören. Einen Monat später, am 22. November 2009, werden wir dasselbe Werk, diesmal in der von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayer vervollständigten Form in Hanau aufführen.
Dabei musizieren wir zusammen mit der Hanauer Kantorei unter der Leitung von Kantor Christian Mause. Besonderen Reiz erfährt diese Aufführung durch Koppelung und Durchmischung von Mozarts Werk mit dem Requiem von Alfred Schnittke. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Marienkirche (Am Goldschmiedehaus).
Eine herzliche Einladung hierzu sendet Ihnen
    Andreas Lippert

Newsletter Oktober 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg
Der Herbst hält Einzug, und so mancher denkt jetzt zuweilen wehmütig an vergangene Sommerurlaubstage zurück. Doch gleichzeitig erwacht das kulturelle Leben unserer Stadt und lädt zu einer Vielzahl von spannenden und hochklassigen Konzerten ein. Zwei von diesen, bei denen unser Orchester beteiligt sein wird, möchte ich Ihnen jetzt vorstellen:
Da ist zunächst unser Konzert gemeinsam mit dem Oratorienchor Aschaffenburg am Samstag, dem 24. Oktober, Beginn 20.00 Uhr. Dieses wird, anders als in den vergangenen Jahren, erstmals in der Kapuzinerkirche (Karlstraße) stattfinden, einem sehr stimmungsvollen Ort, dessen 100jähriges Bestehen gerade gefeiert wird.
Als Hauptwerk des Abends hat Dirigent Joachim Schüler das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart ausgesucht, welches in einer von Robert Levin ergänzten Fassung erklingen wird. Solisten sind Anna-Lena Denk (Sopran), Barbara Osterloh (Alt), Thilo Busch (Tenor), sowie Thomas Fleischmann (Bass).
Zuvor spielt das Orchester eine Ouvertüre in c-moll von Franz Schubert, und einleiten werden wir den Abend mit dem beliebten Konzert in d-moll für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo von Johann Sebastian Bach. Hier werden die Soloparts von zwei hervorragenden Nachwuchstalenten übernommen, die ihre Musikhochschulexamen mit ausgezeichneten Ergebnissen abgeschlossen haben und sich derzeit im Aufbaustudium befinden. Es sind Johanna Fuchs, eine seit vielen Jahren treue Stammspielerin im Collegium Musicum und Claudia Engelhard-Reuthner, eine in Aschaffenburg ansässige Spezialistin barocker Aufführungspraxis.
Kommen Sie zu diesem erlesenen Konzert. Das Orchester, der Oratorienchor und als Hausherren die Kapuzinerpatres heißen Sie herzlich willkommen! Karten erhalten Sie bei der Buchhandlung Diekmann, beim Musikhaus Dreßler und an der Abendkasse.

Nun zu unserem zweiten Herbstprojekt, in dessen Vorbereitung bereits viel Engagement, Herzblut und Liebe zum Detail geflossen ist. Sein Titel:
Cinemusic - Das Beste aus 100 Jahren Filmmusik
(Sonntag, 8. November, 18.00 Uhr, Stadthalle).
Veranstalter ist hier der Philharmonische Verein Aschaffenburg, dessen "spiritus rector" Alfred Kalb das Programm zusammengestellt hat. Zur Seite stand ihm dabei Florian Richter, Musiklehrer am musischen Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium und Leiter des dortigen Schulorchesters, des Schulchores wie auch der Big Band.
Hinter dem Projekt steckt die Idee, Musik, die Jung und Alt gleichermaßen anspricht, von erfahrenen Musikern zusammen mit ausgewählten Schülern aufzuführen. Gemeinsam werden wir unter der Leitung von Andreas Lübke einen Streifzug durch die Highlights der Filmmusik unternehmen, bei dem das Gangstermilieu mit "Chicago", "Der Pate", "Miss Marple" und "James Bond" ebenso wenig fehlen darf wie die Liebe (Marlene Dietrichs "Ich bin von Kopf bis Fuß..." oder "Love Story").
Ob es um wirkliche Helden ("Schindlers Liste") oder fiktive ("Star Wars", "Wasser für Canitoga") geht, ob die Zauberwelt mit "Harry Potter" uns in den Bann zieht oder mit den "Glorreichen Sieben" eine kernige Westernmusik ertönt, es erwartet Sie ein Feuerwerk mitreißender Melodien, Rhythmen und Klangfarben.
Durch das Programm führen wird Sie der durch Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Ralf Bauer.
Mein Tipp: Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Eintrittskarten, die zu den moderaten Preisen von 13-16 Euro (Schüler 6-8 Euro) an der Theaterkasse der Stadthalle erhältlich sind (Telefon: 06021/37078, E-Mail: theaterkasse@aschaffenburg.de.
Ihr
   Andreas Lippert

Newsletter 2 Juni 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Heute habe ich die Ehre und Freude, sie zu einem Höhepunkt unserer Konzertsaison einladen zu dürfen, der Operngala am 5. Juli um 20 Uhr im Innenhof des Schlosses Johannisburg. Dieses Jahr wird sie ganz im Zeichen der Europatage der Musik stehen, und folglich heißt unser Motto "Eine Reise durch die Welt der europäischen Oper". Dabei haben wir drei ausgezeichnete Gesangssolisten zu bieten, die alle zur Zeit am Münchner Gärtnerplatztheater engagiert sind.
Zunächst sei Ann-Katrin Naidu genannt, von deren Mezzosopranstimme ihr Publikum und die Kritiker nur so schwärmen: "... Ihre Stimme reicht von einem samtigen Zentrum über schöne dunkle Tiefen bis zu silbernen Höhen " (El Ritmo, Spanien) - "Man nehme atemberaubende Schönheit, erotische Ausstrahlung, eine volle dunkle Mezzostimme und leidenschaftliches Temperament zusammen und la voilà; da steht Ann-Katrin Naidu als Carmen." (Redaktion Opernnetz)
Als Sopranistin wurde die junge israelisch stämmige Talia Or auftreten, die ebenfalls in vielen Hauptrollen (Pamina in Mozarts "Zauberflöte", Rosina in Rossinis "Barbier von Sevilla" etc.) auf sich aufmerksam gemacht hat. Komplettiert wird das Ensemble durch den Tenor Harrie van der Plas, der aus den Niederlanden stammt und als Alfredo in Verdis "La Traviata", als Don José in Bizets "Carmen" und in vielen anderen Opernrollen brilliert hat.
Zu den Solisten und unserem Orchester gesellt sich der Kammerchor Ars Antiqua, der durch GastsängerInnen auf Opernchorstärke angewachsen ist und mit Stefan Claas seine Partien einstudiert hat. Die musikalische Gesamtleitung übernimmt Hubert Buchberger.
Schließlich ist noch die Person zu nennen, die Sie durch das bunt schillernde Programm führen wird: Es ist Marlen Reichert, Moderatorin beim Rundfunksender Bayern 4 Klassik, der diesen Konzertabend auch aufnehmen und senden wird.
Wie gestaltet sich nun aber die "Reise durch die Welt der europäischen Oper"? Wir beginnen in Deutschland, genauer gesagt bei Ludwig van Beethovens "Fidelio", dessen Marcellinenarie und Gefangenenchor von der atemberaubend ausdrucksstarken Leonorenouvertüre Nr. 3 eingeleitet werden. Es folgen Auszüge aus Engelbert Humperdincks bezaubernder Märchenoper "Hänsel und Gretel".
Ebenfalls der Sagenwelt entstammt der Stoff für Antonin Dvoráks "Rusalka", bei der natürlich das "Lied an den Mond" nicht fehlen darf. Von Tschechien geht die Reise weiter nach Norwegen, vertreten durch Edvard Griegs Schauspielmusik "Peer Gynt", aus welcher Sie der "Arabische Tanz" in die Pause entlassen wird.
Im zweiten Teil liegt unser Schwerpunkt dann auf Frankreich, mit Georges Bizets "Carmen", Leo Delibes "Lakmé" (hier führt uns die Handlung sogar nach Indien!) und "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach. Den Ausklang bildet schließlich Italien mit Giuseppe Verdis "La Traviata" und hier vor allem dem Publikumsschlager "Libiamo, libiamo ne'lieti calici". Freuen Sie sich mit uns auf diesen Opernabend der Extraklasse, beten Sie mit uns um sonniges Wetter (bei Regen findet die Veranstaltung in der Stadthalle statt) und empfehlen Sie unser Konzert Ihren Verwandten und Freunden weiter!
Ihr
   Andreas Lippert
Eintrittskarten zu 28/33/38 Euro (Regenkarte +3 Euro) sind erhältlich an der Theaterkasse in der Stadthalle, Schlossplatz 1, 63739 Aschaffenburg, Tel. 06021-27078.
E-Mail: Theaterkasse@aschaffenburg.de

Newsletter 1 Juni 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Das Collegium Musicum lädt Sie herzlich ein zu seinem Zweiten Schlosskonzert am 21. Juni 2009 um 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg. Dieses Konzert wird ganz im Zeichen englischer Instrumentalmusik für Streicher stehen.
Unser Chefdirigent Hubert Buchberger hat diesmal verschiedene Orchesterwerke englischer Komponisten zusammengestellt und gleichzeitig einen Bogen vom 16. Jahrhundert, dem "Goldenen Zeitalter" der englischen Musik, bis zum 20. Jahrhundert gespannt.
Um für Sie den Hörgenuss an diesen faszinierenden Werken noch zu steigern, haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht: Um 17 Uhr lädt Sie der Philharmonische Verein Aschaffenburg in einem Vorraum des Ridingersaals zum Five o'clock tea (mit Tee und Gebäck) ein, bei dem Herr Buchberger eine Einführung in die Musikstücke des Abends geben wird.
Lassen Sie mich dennoch zur Einstimmung schon ein paar Worte über das Programm schreiben:
Als Erstes hören Sie eine Fantasia zu 5 Stimmen des Renaissancekomponisten William Byrd, der zusammen mit Thomas Tallis ab 1572 das Organistenamt an der Londoner Chapel Royal versah. Das Werk beginnt mit nacheinander einsetzenden Stimmen, die einander imitieren, sich umspielen, sich verflechten und als Gewebe durch den Raum schweben. Plötzlich taucht ein Tanzrhythmus in einer Stimme auf, den die andern übernehmen, dann wieder eine eher gesangliche Melodie, bis das Stück in ruhigen Notenwerten seinen Abschluss findet.
Es folgt die Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis des englischen Romantikers Ralph Vaughan Williams. Als eifriger Sammler und Herausgeber der frühen englischen Musik ließ er sich zu diesem eigenen großartigen Streicherwerk inspirieren, das durch die Teilung des Ensembles in zwei Orchester plus einem Solistenquartett an die mehrchörigen Vokalkompositionen des Goldenen Zeitalters erinnern soll.
Mit Frank Bridge lernen wir schließlich einen hierzulande relativ unbekannten englischen Tonkünstler kennen, der eine fast überschwängliche romantische Komponierweise pflegte. Die "Three Idylls" sind kleine Juwelen für Streicher, nicht zuletzt dienten sie Bridges einzigem Schüler, dem weitaus berühmter gewordenen Benjamin Britten als Inspirationsquelle. Dessen Variationen über ein Thema von Frank Bridge werden denn auch das Hauptwerk des Abends sein, bieten sie doch einen Reichtum unterschiedlicher Charaktere, der immer wieder in Erstaunen versetzt. Da folgt auf ein gefühlvolles Adagio ein satirischer Marsch auf eine französisch galante Romanze eine Aria Italiana, bei der unsere Streichinstrumente sich plötzlich in Mandolinen verwandeln. An eine neoklassizistische Bourree schließt sich ein "Wiener Walzer" an, der so manchem Walzerfreund bei der Uraufführung während der Salzburger Festspiele im Jahre 1937 die Haare zu Berge stehen ließ. Ein dahinrasendes Moto Perpetuo mündet in einen Trauermarsch von größter Gefühlstiefe, bis das Werk mit einer virtuosen Fuge ausklingt.
Erleben Sie mit uns diesen Konzertabend, der Ihnen großartige Musik von der britischen Insel bieten wird!
Ihr
   Andreas Lippert

Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 2111:9), über das Internet unter www.kultur.aschaffenburg.de sowie an der Abendkasse.

Newsletter April 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

heute möchte ich Sie zum Besuch unseres 1. Schlosskonzertes am Sonntag, dem 10. Mai um 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg herzlich einladen. Unter der Leitung von Hubert Buchberger wollen wir Ihnen im Joseph-Haydn-Jubiläumsjahr (200. Todestag) ein erlesenes Programm mit Werken ausschließlich dieses Komponisten bieten, der wie wenige andere seine zeitgenössischen Kollegen wie auch seine Nachfolger beeinflusst hat.
So übte beispielsweise das an unserem Konzertabend zuerst erklingende Werk große Wirkung auf den jüngeren Wolfgang Amadeus Mozart aus:
Es ist Haydns Sinfonie Nr. 47 in G-Dur, deren Kopfsatz einen charakteristischen Marschrhythmus vorstellt, wie wir ihn in zahlreichen Klaviersonaten Mozarts wiederfinden. Ähnlich beeindruckt und zur Nachahmung angeregt haben ihn die Variationen über ein liedhaftes Thema im zweiten Satz oder auch das kunstvolle "Menuet al reverso", bei dem auf raffinierte Weise Melodie und Begleitung erst vorwärts und dann rückwärts ablaufen.
Ist Ihr Appetit mit dieser Sinfonie erst einmal geweckt, so erwartet Sie danach ein beliebtes Meisterstück Haydns, die Sinfonia concertante in B-Dur für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester. Prof. Buchberger hat hierfür vier erstklassige junge SolistInnen ausgewählt:
Die Streicher Anne Schoenholtz, Violine und Uli Witteler, Violoncello sind Mitglieder des Schweizer Gemeaux-Quartetts, das im letzten Jahr beim ARD-Wettberwerb den 3. Preis und den Publikumspreis errungen hat. (Dieses Quartett wird übrigens am 2. August im Rahmen der Aschaffenburger Bachtage in der Wallfahrtskirche Schmerlenbach auftreten). Die Oboistin Melanie Jung kommt vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, während der Fagottist Christian Kunert bei besagtem ARD-Wettbewerb mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde.
Kommen wir zum dritten Werk des Abends, der Sinfonie Nr. 86 in D-Dur. Sie wird zu den sechs "Pariser Sinfonien" gezählt, die Haydn für die "Concerts de la Loge olympique" schrieb und damit für ein hervorragendes, vergleichsweise groß besetztes Orchester. Hier paaren sich glanzvolle Trompetenklänge mit raffinierten rhythmischen Streicherfiguren, hier verbindet sich ein Feuerwerk musikalischer Ideen mit geistvoller Architektur.
Lassen Sie sich anstecken vom Esprit Haydnscher Musik und genießen Sie unseren Schlosskonzertabend.
Ihr
   Andreas Lippert

Newsletter Februar 2009

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,


groß war der Ansturm auf die Eintrittskarten zum diesjährigen Champagner Musicale, der am Samstag dem 14. Februar um 19.30 Uhr zum ersten Mal in der Stadthalle Aschaffenburg stattfinden wird.
In der Annahme, dass Sie bereits zu den glücklichen Besitzern von Eintrittskarten zählen, bleibt mir nur übrig, Ihnen einen kleinen Vorgeschmack des Cocktails zu geben, den Alfred Kalb unter der Überschrift "Eine Frau, die weiß, was sie will!" für Sie zusammen gerührt hat.
Zunächst zu den Mitwirkenden:
Als Sopranistin wird die in Puerto Rico geborene Elaine Ortiz-Arandes auftreten, die in den vergangenen Jahren schon mehrmals die Ohren unseres "Champagner"-Publikums bezaubert und mit ihrem schauspielerischen Talent seine Lachmuskeln strapaziert hat.
Ihr zur Seite stehen wird der aus Australien stammende Tenor Angus Wood, der zur Zeit im Solistenensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden fest engagiert ist.
Ebenfalls vom Wiesbadener Staatstheater kommt Dirigent Christoph Stiller erstmals zu uns nach Aschaffenburg, um die Aufführung zu leiten.
Doch nun zu den Inhalten des Abends:
Im Mittelpunkt stehen bekannte Frauen der Vergangenheit, die durch ihr selbstbewusstes Auftreten und ihre Klugheit im männerdominierten öffentlichen Leben solche Akzente setzen konnten, dass ihnen Verewigung in der Welt der Oper und Operette zuteil wurde.
Die Rede ist von Marie Duplessis, dem Vorbild für Giuseppe Verdis Heldin Violetta Valery in La Traviata. Madame Pompadour, der Maitresse Ludwigs XV., hat Leo Fall eine Operette gleichen Namens gewidmet, ebenso wie Eduard Künnecke der Liebhaberin Lord Nelsons Lady Hamilton. Mit ins Bild gehört auch Maria Eva Peron, die Protagonistin von Andrew Lloyd Webbers Musical Evita. Schließlich noch die sagenhafte Gestalt der Großherzogin von Gerolstein, mit der Jacques Offenbach Monarchenwillkür und Militarismus durch den Kakao zieht.
Auf unseren geliebten Johann Strauß wollen wir natürlich auch dieses Mal nicht verzichten und seinen bezaubernden "Kaiserwalzer" zum Erklingen bringen.
Durch das Programm führt Sie der eingefleischten"Champagner"-Besuchern schon bestens bekannte Schauspieler Nemad Smigoc.
Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend!
Ihr
   Andreas Lippert

Newsletter Oktober 2008

Liebe Musikfreunde,
im Auftrag des Oratorienchor Aschaffenburg möchten wir Sie auf das kommende "Besondere Konzert" am 18. Oktober 2008 um 20 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche aufmerksam machen, bei dem auch das Collegium Musicum mitwirkt.
Preview Besonderes Konzert
Ihr
   Andreas Lippert

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

Waren die beiden Schlosskonzerte im Ridingersaal mit ihrem zum Eine anspruchsvollen, zum Anderen festlichen Programm gewissermaßen "Aufwärmübungen" für unser Orchester, so folgt jetzt der Schluss- und Höhepunkt unserer diesjährigen Saison: die Schlosshof-Gala mit der Aufführung von Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz" am Sonntag, dem 6. Juli 2008, Beginn 20 Uhr.
Ähnlich den Nationalmannschaften der Fußball-EM fiebern wir einem Ereignis entgegen, hier der Aufführung eines Werks, das schon bei seinem ersten Erklingen im Jahre 1821 für jubelnde Begeisterungsstürme beim Berliner Publikum sorgte. Indem die Oper genau den Nerv der Zeit, das romantische Empfinden seiner Zuhörer, traf, wurde sie zum Prototyp der "romantischen deutschen Oper".
In ihrer Handlung, die einem wenige Jahre zuvor geschriebenen "Gespensterbuch" entnommen ist, wirkt das übernatürliche stark in das Leben der beteiligten Personen hinein. Gleichzeitig erscheint heute das Thema eines von einer Pechsträhne verfolgten jungen Mannes (Max), von dessen perfektem Funktionieren (dem Probeschuss) seine gesamte Zukunft abhängt, seltsam aktuell.
Es hat uns sehr gereizt, dieses auf einen Zeitpunkt kurz nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges gelegte musikalische Drama im Hofe des Schlosses Johannisburg aufzuführen, das ja damals gerade erst erbaut war. Und wer von Ihnen nach der Gala einmal einen Spaziergang im Spessart unternimmt, dem werden die Waldesromantik atmenden Melodien des "Freischütz" sicher wieder in den Sinn kommen.
Die Aufführung steht unter der Leitung unseres Chefdirigenten Hubert Buchberger, die Chorpartien übernimmt der erweiterte Oratorienchor Aschaffenburg, der von Herrn Joachim Schüler vorbereitet wurde. Vom Südthüringischen Staatstheater Meiningen kommen die Gesangssolisten, ebenso wie der Dramaturg Dr. Klaus Rak, der die Moderation übernehmen wird.
Freuen Sie sich mit uns auf diesen sicher unvergesslichen Abend!
Ihr
    Andreas Lippert
Karten sind erhältlich an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078, Schlossgasse 8, 63739 Aschaffenburg). Eintritt 28/33/38 Euro, Regenkarte +3 Euro.

Newsletter Mai 2008

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
nach dem vergangenen Schlosskonzert haben mir noch viele Zuhörer ihre Begeisterung zu Ausdruck gebracht, in die sie das Spiel der Solistin und unseres Orchesters versetzt hatte. Umso mehr vermissten sie eine diesbezügliche Rezension im Main-Echo. Ein Anruf von mir in der Redaktion ergab, dass der Kritiker aus privaten Gründen kurzfristig abgesagt hatte.
So blicken wir nun in froher Erwartung nach vorn auf das 2. Schlosskonzert am 8. Juni 2008, 18 Uhr, bei dem es ein Doppeljubiläum zu feiern gibt: Zum einen begeht unser Gründer und langjähriger Chefdirigent Prof. Josef Zilch seinen 80. Geburtstag, zum anderen sind es nun 40 Jahre her, dass er das Orchester aus der Taufe gehoben hat.
Diese Anlässe mit einem Konzert zu würdigen, ist wohl die schönste Art des Feierns, und so hat uns Prof. Zilch ein ansprechendes musikalisches Programm zusammengestellt:
Zunächst seine eigenen "Impressionen aus Japan", die vielen von Ihnen schon bekannt sein dürften. Dieses Mal werden sie jedoch, als Hommage und zum Zeichen gegenseitiger Hochschätzung, von seinem Kollegen und unserem jetzigen künstlerischen Leiter Prof. Hubert Buchberger dirigiert werden.
Beim zweiten Werk des Abends ergreift Prof. Zilch selbst den Taktstock und lässt Wolfgang Amadeus Mozarts bekanntes 2. Hornkonzert in Es-Dur KV 417 erklingen. Als Solisten hat er dazu aus München den 1. Solohornisten der Bayerischen Staatsoper Herrn Johannes Dengler mitgebracht, der die virtuosen Scherze, welche Mozart seinem Freund und Horn spielenden Käsehändler Leutgeb zumutete, mit großer Souveränität zum Besten geben wird.
Als Hauptwerk des Abends hat sich Prof. Zilch Joseph Haydns Sinfonie Nr. 94 in G-Dur "Mit dem Paukenschlag" ausgesucht. Wenn auch diese groß besetzte, für Londoner Konzertsäle geschriebene Sinfonie den Ridingersaal wohl nahezu "sprengen" wird, sind wir doch guten Mutes Haydns humorvolles und brillant orchestriertes Meisterwerk mit Witz und Charme adäquat wiederzugeben.
Kommen Sie und feiern Sie mit uns!
Eintrittskarten erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel. 0602127078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm (Tel. 06021-391333) sowie online.
Ihr
   Andreas Lippert
P.S.:
Sichern Sie sich rechtzeitig gute Plätze für den Höhepunkt unserer diesjährigen Konzertsaison, die Aufführung von Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz" am Sonntag, dem 6. Juli 2008, 20 Uhr, im Hof des Schlosses Johannisburg. Karten hierfür sind nur an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078) erhältlich.

Newsletter April 2008

Liebe Freunde des Collegium Musicum,
mit dem lange erwarteten Frühlingsbeginn, der die Natur geradezu "explodieren" lässt, möchte ich Sie im Namen unseres Orchesters zu einem Schlosskonzert einladen, dessen Programm geradezu ein Feuerwerk der Ekstase darstellt, durchsetzt von stimmungsvollen Ruhepunkten.
Am Sonntag, dem 4. Mai ab 18 Uhr wird das Collegium Musicum unter der Leitung von Hubert Buchberger im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg Werke von Palestrina, Strawinsky, Suk und Piazzolla zelebrieren.
Giovanni Pierluigi da Palestrina, der wohl bedeutendste Kirchenmusikkomponist der Renaissance, schrieb neben zahlreichen Messen und Motetten Vier Ricercare (d.h. Instrumentalstücke) für beliebige Instrumente, die wir mit Streichorchester aufführen werden. Dabei variieren wir die Besetzung: Eines der Stücke etwa wird allein von vier sonoren Bratschen vorgetragen.
Im Anschluss hören Sie das Concerto in D für Streicher von Igor Strawinsky, geschrieben 1946. Stehen in den beiden Ecksätzen die Tanzformen Gigue und Galopp Pate – die hier in furiosem Tempo mit Überraschungen vielfältigster Art vorbei rasen – so bildet der Mittelsatz einen idyllischen Walzer nach, allerdings durch den geraden Takt und seltsame Tonintervalle ins Komische gezogen.
Ein spätromantisches Juwel stellt die Meditation über den Choral "St. Wenzelaus" von Josef Suk dar. Suk, als Geiger und Kompositionsschüler Antonin Dvořáks dessen Nachfolge in böhmisch-nationaler Musiktradition antretend, schrieb hier ein kurzes, aber ausdrucksvolles Stück von höchster Schönheit.
Dennoch, Höhepunkt des Abends werden wohl die Cuatro Estaciones Portenas (Vier Jahreszeiten) des Argentiniers Astor Piazzolla in einer Fassung für Violine und Streichorchester sein. Als Solistin konnte ein Stern am Geigenhimmel verpflichtet werden, der Sie in Erstaunen versetzen wird: Die junge Britin Priya Mitchell, die neben einer eindrucksvollen Vita inzwischen auch eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main aufzuweisen hat. Mit Piazzollas rhythmisch akzentuierter, vom Tango inspirierter Musik, die durchsetzt ist von Melodien von betörendem Schmelz, wird Priya Mitchell wohl so manche Konzertbesucher "von den Sitzen reißen".
Freuen Sie sich auf einen spannenden Konzertabend – wir freuen uns auf Sie!
Ihr
   Andreas Lippert

Eintrittskarten sind an der Theaterkasse (Tel.: 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (Tel.: 06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm (Tel.: 06021-391333) sowie online erhältlich.

Newsletter November 2007

Liebe Freunde des Collegium Musicum,

mag es Zufall oder Fügung sein: Wenige Wochen nach dem "Paulus" dürfen wir Sie zur Aufführung des zweiten Oratoriums von Felix Mendelssohn-Bartholdy einladen, dem "Elias". Am Samstag dem 1. Dezember ab 20 Uhr wird das Werk in der Katholischen Pfarrkirche St.Justinus in Alzenau erklingen, im Zusammenwirken von Collegium Musicum und dem Kammerchor Untermain unter der Leitung von Gottfried Kärner.
War der "Paulus" bei seiner Uraufführung und den zahlreichen Folgekonzerten in aller Welt schon ein ungeheurer Erfolg für den Komponisten, so stellte der als Kompositionsauftrag für das Musikfest in Birmingham geschriebene "Elias" alles bisher Dagewesene in den Schatten. Dank seiner konsequenten Dramaturgie mit dem Wechsel von mahnenden Prophetenworten und wütend-rasenden Chorszenen auf der einen Seite und kontemplativen Psalmvertonungen von geradezu himmlischer Schönheit auf der anderen Seite, riss er das Publikum der ersten Aufführung zu derartigen Ovationen hin, dass zahlreiche Nummern wiederholt werden mussten.
Die Person des Elias selbst wurde von Mendelssohn als "stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster, und fast zur ganzen Welt im Gegensatz, und doch getragen von Engelsflügeln..." charakterisiert.
Ihnwird in unserer Aufführung der Bariton Johannes Martin Kränzle darstellen, Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (Vercelli, Perpignan, Rio de Janeiro und die Placido-Domingo-Competition Paris). Selbst auch kompositorisch tätig hat sich Kränzle ein über 80 Rollen umfassendes Opern- und Oratorienrepertoire erarbeitet und singt derzeit diverse Solopoartien an den Frankfurter Städtischen Bühnen.
Ihm zur Seite stehen werden am 1. Dezember:
Christiane Maria Vetter, Sopran
Susanne Langner,Alt
Gerhard Brückel,Tenor
Stimmen Sie sich auf die kommende Adventszeit ein mit dem Besuch eines Konzerts, das Sie in seiner Eindringlichkeit und emotionalen Tiefe resistent machen wird gegen das alljährliche vorweihnachtliche Kommerzgeklingel!
Ihr
   Andreas Lippert

Eintrittskarten sind erhältlich beim Verkehrsamt der Stadt Alzenau (Rathaus) sowie der Buchhandlung Diekmann, Aschaffenburg. (Ein Folgekonzert findet am 2. Dezember um 17 Uhr in Rodgau-Nieder-Roden, St.Matthias, statt.)

Newsletter 2 Oktober 2007

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg
der diesjährige Herbst steht für unser Orchester und seine Konzerte ganz im Zeichen der romantischen Epoche. Kaum sind die Nachklänge der wunderbaren Aufführung vom 6. Oktober in Aschaffenburgs Stadthalle mit Musik von Mendelssohn, Bruch und Schubert verhallt, bahnt sich ein neues Großereignis an:
Gemeinsam mit dem Oratorienchor Aschaffenburg und seinem Leiter Joachim Schüler werden wir am Samstag, dem 20. Oktober, das Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy unserem Publikum zu Gehör bringen (Herz-Jesu-Kirche, Beginn 20 Uhr).
Dieses Meisterwerk eines 27-jährigen erfreute sich schon bei seiner Düsseldorfer Uraufführung eines beispiellosen Erfolges, der sich unmittelbar darauf in zahlreichen Städten Europas und Nordamerikas wiederholen sollte. Von Robert Schumann als "Juwel der Gegenwart" und als Schöpfung des "Friedens und der Liebe" gefeiert, trat es die Nachfolge der großen Oratorien Händels und Haydns sowie der Passionen Bachs an. Für viele wurde Mendelssohn mit diesem Werk zu einem Bewahrer traditioneller musikalischer Werte, der sich einer schon damals (1837!) um sich greifenden Kommerzialisierung entgegen stemmte.
In unserer Aufführung werden die Solopartien folgendermaßen besetzt sein:
Vera Memleew, Sopran
Barbara Osterloh, Mezzosopran
Christoph Späth, Tenor
Werner Volker Meyer, Bass
Der Vorverkauf ist beim Musikhaus Dreßler und der Buchhandlung Diekmann möglich, außerdem gibt es natürlich eine Abendkasse. Sollten Sie an einer tiefergehenden theologischen Einführung in das Werk interessiert sein, so erhalten Sie diese am Konzertabend von Herrn Dekan Dr. Jürgen Vorndran (19.15 Uhr im Pfarrzentrum der Herz-Jesu-Kirche; Eingang zwischen Kirche und Pfarrhaus).
Auf Ihr Kommen freut sich
   Andreas Lippert

Newsletter 1 Oktober 2007

Liebe Musikfreunde,

auch in diesem Jahr eröffnet das Collegium Musicum seine neue Konzertsaison mit einem Sinfoniekonzert der besonderen Art:
Am 6. Oktober (Beginn 19.30 Uhr) werden wir in der Aschaffenburger Stadthalle drei Meisterwerke der deutschen Romantik zum Klingen bringen.
Zunächst Felix Mendelssohn-Bartholdys Overtüre "Die Hebriden" op.26, die jener unter dem Eindruck einer stürmischen Überfahrt vom schottischen Festland zur Insel Staffa zu Papier brachte. Dem Hörer dieser Musik steigen unwillkürlich Bilder des ungestüm wogenden Meeres auf, und die immer wieder in bezauberndes Licht getauchte schottische Landschaft ist auf einzigartige Weise in Tönen und Klangfarben eingefangen.
Danach folgt Max Bruchs populäres, melodiöses und hochvirtuoses Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll op.26. Solistin ist die 19 Jahre junge Elena Graf, Meisterschülerin der international renommierten Stargeigerin Julia Fischer an der Musikhochschule Frankfurt am Main.
Und nun zum Hauptwerk des Abends: Eine Uraufführung steht auf dem Programm (Sie haben richtig gelesen)! Franz Schuberts späte Klaviersonate in B-Dur D 960 wurde in zehnjähriger Arbeitvon unserem hochgeschätzten Mäzen und Organisator Alfred Kalb in eine Orchesterfassung gebracht, die in ihrer klanglichen Vielfalt und Farbigkeit das Werk in ganz neuem Licht erglänzen lässt.
Schuberts Schwanken zwischen Heiterkeit und Melancholie, ausgedrückt in Melodien von überirdischer Schönheit und Harmonien, die einmal bodenständig, ein andermal fern und entrückt wirken, all das soll in unserer Aufführung auf ganz neue Weise die Ohren unserer Zuhörer erreichen.
Werden Sie Zeuge dieser Premiere, und sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Eintrittskarten, erhältlich wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), im Kartenkiosk an der Stadthalle (Tel. 06021-21110 oder 21119) oder online unter http://www.kultur.aschaffenburg.de
Ihr

   Andreas Lippert

Newsletter Juli 2007


Liebe Musikfreunde,

das Collegium Musicum Aschaffenburg lädt Sie ein zur Klassik-Gala "Die Schöpfung" von Joseph Haydn am Sonntag, dem 1. Juli, 20 Uhr.
Sibylla Rubens, Sopran
Maximilian Schmitt, Tenor
Konrad Jarnot, Bariton

Kammerchor Ars Antiqua Aschaffenburg
Einstudierung: Stefan Claas

Collegium Musicum Aschaffenburg
Gastkonzertmeister: Walter Forchert
Leitung: Hubert Buchberger
Seit 1997 finden im Innenhof des prächtigen Renaissance-Schlosses Johannisburg Konzerte statt. Die einmalige Atmosphäre im Innenhof des Schlosses begeistert Jahr für Jahr eine große Zahl von Besuchern aus der Region und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Nicht zu Unrecht gilt diese Spielstätte als einer der attraktivsten Veranstaltungsorte im gesamten Rhein-Main-Gebiet.
Auch in diesem Jahr wird die Klassik-Gala gestaltet von großen Namen der internationalen Musikszene und Aschaffenburger Ensembles. Das musikalische Fundament dieses außergewöhnlichen Konzertabends in einzigartigem Ambiente bildet der Aschaffenburger Kammerchor "Ars Antiqua", Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs 2006 und das Collegium Musicum Aschaffenburg unter der Leitung von Hubert Buchberger. Für die solistischen Partien wurden renommierte Künstler der internationalen Musikszene gewonnen: Die Sopranistin Sibylla Rubens, der Tenor Maximilian Schmitt und der Bariton Konrad Jarnot.
Auf dem Programm steht Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung" aus Anlass des 275. Geburtstags des Komponisten.
Haydn wurde bei seinen England-Besuchen 1791/92 und 1794/95 zur Komposition eines großen Oratoriums angeregt, als er die Oratorien von Georg Friedrich Händel in großer Besetzung hörte. Die Arbeit am Oratorium beschäftigte ihn von Oktober 1796 bis April 1798. Die Schöpfung wurde erstmals in Wien (im Palais Schwarzenberg) im April und Mai 1798 vor privatem Publikum, bestehend aus Adligen, die die Komposition gefördert hatten, und ihren Gästen, aufgeführt. Diese Aufführungen erlaubten es Haydn, Korrekturen in Vorbereitung der öffentlichen Premiere anzubringen, die im März 1799 im Wiener Burgtheater stattfand. Diese Premiere war äußerst erfolgreich, und das Werk wurde in Wien noch zu Haydns Lebzeiten häufig wiederaufgeführt. Es folgte eine Übersetzung des Textes ins Englische, die britische Uraufführung in London im Covent Garden im Jahr 1800, und anschließend, nach weiteren durch den Komponisten autorisierten Übersetzungen, überall in Europa. Seitdem ist "Die Schöpfung" weltweit Teil des klassischen Repertoires mit vielen Aufführungen und Aufnahmen bis heute.
Eintritt: 38 / 33 / 28 €, Regenkarte + 3 €
Vorverkauf: Theaterkasse, Schlossgasse 8, Tel. 06021 - 27078, Mo - Fr 13 - 18 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr
E-Mail: theaterkasse@aschaffenburg.de
Internet: http://www.aschaffenburger-kulturtage.de


Sibylla Rubens
Sibylla Rubens studierte Konzert- und Operngesang an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Sie war Mitglied der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Irwin Gage und vervollständigte ihre Ausbildung in zahlreichen Meisterkursen unter anderem bei Edith Mathis sowie bei Elsa Cavelti in Basel. Ihre zu Herzen gehende Stimme, die natürliche Ausstrahlung und jene einfühlsame Perfektion, mit der sie sich ihr breit gefächertes Repertoire erarbeitet, machen die Sopranistin zu einem gefragten Gast im In- und Ausland. So erhielt sie nach dem Debüt beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Vladimir Ashkenazy mit Mendelssohns Lobgesang-Sinfonie eine sofortige Wiedereinladung für Konzerte mit Schumanns Faust-Szenen unter Marek Janowski. Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Konzerttätigkeit zählen Auftritte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Philippe Herreweghe, mit Hartmut Haenchen, Heinrich Schiff, Heinz Holliger und beim Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Jeffrey Tate.
Maximilian Schmitt
Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik bereits als Chorknabe bei den Regensburger Domspatzen. 1999 errang er zweiundzwanzigjährig einen Bundespreis bei "Jugend musiziert". Seit 1999 studierte er Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste und konzertierte schon währenddessen als Mitglied des RIAS-Kammerchor Berlin. Neben seiner Leidenschaft für die Oper gewinnt seine Tätigkeit als Konzertsänger immer größeres Gewicht. Er arbeitete unter anderem mit Frieder Bernius, Andrew Manze, Jörg-Peter Weigle, Thomas Hengelbrock, Marcus Creed und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Kammerorchester Basel, der Lauttencompagney Berlin, Capriccio Basel, Il Fondamento und dem Philharmonischen Staatsorchester Halle. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren Konzerte mit Händels "Belshazzar" mit den Berliner Philharmonikern unter Nicholas Kraemer, mit Bachs Matthäus-Passion mit dem Leipziger Gewandhausorchester oder eine Tournee mit den Regensburger Domspatzen.
Konrad Jarnot
Konrad Jarnot gehört zu den gefragtesten Konzert- und Opernsängern der jungen Generation. Er gastiert weltweit mit renommierten Orchestern, Dirigenten und Liedbegleitern. Seine besondere Liebe gehört dem Liedgesang, der ihn zu den wichtigen Musikfestivals und Konzertsälen im In- und Ausland führt. Es liegen zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CDs vor. Konrad Jarnot studierte Gesang bei Prof. Rudolf Piernay an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, die ihm nach Auszeichnung die Goldmedaille verlieh, und bei Dietrich Fischer-Dieskau. Nach seinem 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb 2000 in München wurde die gesamte Musikwelt auf den Sänger aufmerksam, der sich schnell in den großen Konzertsälen, Opernhäusern und Festivals international etablieren konnte. Einladungen wichtiger Veranstalter führen ihn unter anderem in die Royal Albert Hall London, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Theatre des Champs-Elysees Paris, Berliner Konzerthaus, Baden Badener Festspielhaus, Salzburger Festspielhaus, Leipziger Gewandhaus, Züricher Tonhalle. Regelmäßig ist er unter anderem zu Gast in den Aufnahmestudios von Radio France, BBC, DRS, ORF, RTB, Radio 4, Concertzender, DLF und ARD, darunter Mitteldeutscher Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Südwest Rundfunk und vor allem Bayerischer Rundfunk. Zahlreiche CDs für Orfeo und Oehms Classics dokumentieren seine Ausnahmestellung.

Newsletter Juni 2007


Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,

mit unserem zweiten Schlosskonzert dieses Jahres am 17. Juni (18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg) erwartet Sie das Collegium Musicum unter der Leitung von Hubert Buchberger mit drei Juwelen klassischer Sinfonik:
Zunächst zu Carl Philipp Emanuel Bach, dem zweiten Sohn Johann Sebastians, der als Kammercembalist Friedrichs des Großen und später als Musikdirektor und Kantor der fünf Hauptkirchen in Hamburg wirkte. Er schrieb um 1775/76 seine letzten "vier großen Orchestersinfonien von 12 obligaten Stimmen", die er selbst als "das größte in der Art, was ich gemacht habe" schätzte.
Die Sinfonie in F-Dur, die an unserem Konzertabend zu hören sein wird, vereinigt Streicher, Flöten, Fagott und Hörner zu einem Feuerwerk spritziger Dialoge und ungebändigter Sturm-und-Drang-Leidenschaft.
Zu einem Ereignis der besonderen Art verspricht anschließend die Aufführung des Konzerts Nr.1 in A-Dur für Violine und Orchester von Ernst von Gemmingen zu werden. Dieser Spross des alten Adelsgeschlechtes von Gemmingen, dessen Zweige bis in die Nähe von Aschaffenburg (Hofgut Bessenbach) reichen, stand als Kammer- und Landschaftsrat sowie als Direktor der Hofmusik in Diensten des Markgrafen Karl Alexander von Brandenburg. Als passionierter Geiger und Liebhaber von Kammermusik komponierte er u.a. um 1800 vier Violinkonzerte, die erst 1994 im Archiv der alten Ritterburg Hornburg, dem Stammsitz der Familie, wieder aufgefunden wurden.
Der Violin- (und Klavier-)virtuose Kolja Lessing (Professor an der Musikhochschule Stuttgart, früher Würzburg), der ebenso am Aufführen Neuer Musik wie an der Wiederentdeckung von Kleinoden der Klassik interessiert ist, hat sich des A-Dur-Konzerts angenommen und wird diesem geigerisch höchst anspruchsvollen Werk mit Bravour gerecht werden.
Zum Abschluss und als letzter Höhepunkt wird in unserem Konzert Joseph Haydns Sinfonie Nr. 91 in Es-Dur erklingen. In einer Art "Spitzbubenstreich" hatte der geschäftstüchtige Haydn diese zusammen mit ihren beiden Schwesterwerken gleichzeitig zwei verschiedenen Auftraggebern versprochen, nämlich dem Grafen d'Ogny in Paris wie auch dem Fürsten zu Oettingen-Wallerstein (nahe Nördlingen). In einer Zeit ohne Internet und ähnliche Kommunikationsmittel konnte dieser "Schwindel" verborgen bleiben und beglückte gleichzeitig zwei Kulturkreise mit Meisterwerken geistvoller und lebendiger musikalischer Ausdruckskunst.
Am 17. Juni wollen wir Sie beglücken und freuen uns sehr auf Ihr Kommen. Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel.O6021-27O78), am Kartenkiosk Stadthalle (06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm 06021-391333) oder auch online.
Ihr
Andreas Lippert
P.S.: Sichern Sie sich noch rechtzeitig gute Sitzplätze für unser Großereignis dieses Jahres, die Gala im Schlosshof mit Joseph Haydns "Schöpfung", bei der Solisten von Weltruhm mitwirken werden!

Newsletter April 2007


Liebe Musikfreunde,

mit dem näher kommenden "Wonnemonat" Mai naht auch die Zeit unserer Schlosskonzerte, deren erstes am Sonntag dem 6. Mai ab 18 Uhr im Ridingersaal des Schlosses Johannisburg zu hören sein wird. Passend zur Jahreszeit stehen zwei Serenaden von Antonín Dvorák auf dem Programm.
Die Serenade, beinhaltend im Wort das italienische "sera" (= Abend) ebenso wie "sereno" (= heiter), war eigentlich eine Lieblingsgattung des 18. Jahrhunderts, Dvorák kam vermutlich beim Hören der "Gran Partita" von W.A. Mozart auf die Idee, etwas Eigenes in ähnlicher Besetzung zu schreiben, und so entstand die Serenade d-moll op.44 für zehn Bläser, Violoncello und Kontrabass. Freilich parodiert der Tscheche die althergebrachte, etwas steife Form in liebenswerter Weise und deutet die Tänze der Rokokozeit in böhmische Volkstänze um.
Bereits drei Jahre früher entstand die Serenade E-Dur op.22 für Streicher, eines der heute meistgespielten Werke Dvoráks. Hier herrscht ein sehr optimistischer, zuweilen lyrisch gehaltener, dann wieder temperamentvoll zupackender Ausdruck vor, der wohl auf die aktuelle persönliche Situation des Komponisten zurückzuführen ist: Die Serenade erblickte nämlich in den ersten glücklichen Jahren seiner Ehe das Licht der Welt.
Die Gegenüberstellung von Streichern und Bläsern als Grundidee für unser Schlosskonzert, das wieder von Chefdirigent Hubert Buchberger konzipiert worden ist und unter seiner Leitung einstudiert wird, setzt sich in zwei "Miniatur"-Symphonien des Franzosen Darius Milhaud fort. Der sich Anfang der 1920er gegen allen überkommenen, monströs besetzten "Schwulst" wendende Milhaud beschränkte sich bei seinen "Sechs kleinen Symphonien" sowohl in der Größe des Ensembles (Nr. 4 ist für zehn Streicher, Nr. 5 für zehn Bläser geschrieben) als auch in ihrem zeitlichen Umfang: Beide dauern trotz ihrer jeweiligen Dreisätzigkeit nur wenige Minuten!
Freuen Sie sich auf die klangliche und stilistische Vielfalt in unserem 1. Schlosskonzert und sichern Sie sich rechtzeitig gute Plätze!
Herzlichst Ihr
Andreas Lippert
Karten erhalten Sie wie immer an der Theaterkasse (Tel.O6021-27O78), am Kartenkiosk Stadthalle (06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm 06021-391333) oder auch online.

Newsletter Februar 2007

Liebe Freunde des Collegium Musicum,
die Faschingszeit rückt näher und mit ihr unser alljährlicher überaus populärer Champagner Musicale, der wieder mit zwei Aufführungen die Herzen (und die Lachmuskeln) seiner Zuhörer erreichen möchte. Die Termine sind der 10. und 11. Februar, jeweils um 20 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg.
Als Motto wurde dieses Jahr von seinem nimmermüden Regisseur Alfred Kalb ein Thema ausgesucht, bei dem jeder mitreden kann:
Der Liebe Lust und Streit
Wie im richtigen Leben werden auch auf der Bühne die Vertreter beiderlei Geschlechts aufeinander losgehen, beginnend in Otto Nicolais Oper "Die lustigen Weiber von Windsor", in der "die Männer ohn' Erbarmen zu bestrafen" sind. Die schwedische Sopranistin Thérèse Wincent wird uns diesen Wunsch mit Koloratur und Bravour vortragen.
Als Gegenstück dazu die locker und beschwingt von Tenor Lars Lettner gesungene Ballade des Herzogs aus Giuseppe Verdis Rigoletto.
Über Albert Lortzing, Johann Strauß ("Dir will ich's zeigen..." aus der Feldermaus) und Franz Lehár geht es bis zu Jacques Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt", wo Eurydike das ewige "Geigengekratze" ihres Orpheus (von Konzertmeisterin Izabella Mina virtuos vorgetragen) schrecklich auf die Nerven geht.
Ein Wechsel ins Musical und in die Filmmusik führt uns über Cole Porters "I hate men" bis zu "Anything you can do I can do better" aus Irving Berlings "Annie get your gun", bevor schließlich die Musik aus dem Film Titanic zu einem harmonischen Ende führt.
Sie sind neugierig geworden? Dann zögern sie nicht, sich gleich eine der wenigen Restkarten zu besorgen. Erhältlich sind sie wie immer an der Theaterkasse (Tel. 06021-27078), am Kartenkiosk Stadthalle (06021-21110 oder 21119), am Kundenzentrum der AVG am Herstallturm (06021-391333) oder auch online.

Viel Vergnügen wünscht
Andreas Lippert

Newsletter Januar 2007

Liebe Musikfreunde,
nach einem musikalisch sehr ereignisreichen "2006" begrüßt Sie das Collegium Musicum im Neuen Jahr mit einem exquisiten Symphoniekonzert. Am Samstag, dem 27. Januar werden ab 20 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg Meisterwerke von Mozart, Haydn, Händel und Tartini erklingen. Unter der Stabführung von Stefan Claas spielt die vielen Aschaffenburgern wohlbekannte, in mannigfaltiger Weise musikalisch aktive Pianistin Mia Wüsthof-Seidel das Klavierkonzert A-Dur KV 414 von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit diesem und seinen zwei Schwesterwerken hat Mozart einst seinen Ruhm als Solist und Komponist in Wien begründet, wobei es ihm gelang, den Geschmack der Laien ebenso zu treffen wie die Ansprüche der Kenner zu befriedigen.
Ein wahres Glanzlicht der klassischen Konzertliteratur ist auch das Trompetenkonzert Es-Dur von Joseph Haydn, in unserem Falle vorgetragen von dem jungen Trompetenvirtuosen Roland Bauer. Bauer wurde an den Musikhochschulen Nürnberg, Hannover und Mannheim ausgebildet und vervollkommnete sein musikalisches Können in zahlreichen Meisterkursen. An unserem Konzertabend wird er neben Haydns "Paradestück" auch ein Solokonzert des italienischen Geigenvirtuosen Giuseppe Tartini spielen; ein Werk, das als Transkription eines Violinkonzerts die Leichtigkeit und Behändigkeit dieses Instruments auf das Trompetenspiel überträgt.
Leicht und beschwingt kommt auch unser Eröffnungsstück daher, der "Einzug der Königin von Saba" aus dem Oratorium "Salomo" von Georg Friedrich Händel. Und einen gleichfalls "königlichen" Abschluss wird Joseph Haydns Sinfonie Nr. 85 in B-Dur bilden, die den Titel "La Reine" trägt. Sie fand mit ihrer klanglichen Pracht am französischen Königshof großen Gefallen und wird sicherlich in unserem Konzert die gleiche Wirkung entfalten.
Lassen Sie sich diesen Konzertabend nicht entgehen! Karten dafür erhalten Sie beim Musikhaus Dreßler, bei der Buchhandlung Diekmann sowie an der Abendkasse.
Ihr
Andreas Lippert

Newsletter vom 18.10.2006

Der Philharmonische Verein lädt Sie herzlich ein zum Theaterkonzert der Stadt Aschaffenburg "Junge Solisten"
Das Konzert findet am Sonntag, dem 29.Oktober 2006 um 18.00 Uhr im Stadttheater Aschaffenburg statt.
Vier junge und hochbegabte Musiker treten erstmalig mit einem Sinfonieorchester, dem COLLEGIUM MUSICUM Aschaffenburg, auf und geben somit ihr Debüt als Solisten.
Die vier jungen Solisten sind Preisträger von Landes- und Bundeswettbewerben.
Der Dirigent und musikalische Leiter des Collegium Musicum, Prof. Hubert Buchberger stellte das Programm zusammen:
  • Gioacchino Rossini Ouvertüre zu »Die Italienerin in Algier«
  • Ney Rosauro Konzert für Marimba und Streicher mit dem jungen Solisten Timo Wenzel
  • Felix Mendelssohn Scherzo, Orchesterfassung aus dem Oktett op. 15 Es-Dur
  • Ludwig van Beethoven Klavierkonzert C-Dur op. 15, 1. Satz mit dem 15jährigen Solisten Navin Olschewski
  • Bohuslav Martinu Variationen über ein slowakisches Thema mit dem jungen Cellisten Felix Quittek
    Orchesterfassung von Gerhard Roither (Uraufführung)
  • Franz Schubert Ouvertüre im italienischen Stil C-Dur
  • Robert Schumann Introduktion und Allegro appassionato mit dem jungen Pianisten Philipp Schönweiß
Karten von 11,00 bis 16,00 Euro, Schüler (Ausweis erforderlich) erhalten eine Ermäßigung von 50 %. Kartenvorverkauf an der Theaterkasse und Stadthalle oder telefonische Bestellung über 06021-27078. Per Internet über www.collegium-musicum-ab.de
Anmerkung: Das Konzert »Junge Solisten« wird vom Philharmonischen Verein Aschaffenburg e.V. weitergeführt werden. Die Auslese findet dann über einen öffentlichen Wettbewerb statt. Wir werden Sie rechtzeitig in Kenntnis setzen.

Newsletter vom 12.07.2006

Liebe Freunde des Collegium Musicum Aschaffenburg,
nach dem phänomenalen Erfolg unserer Schlosshofgala mit der Aufführung von Mozarts "Zauberflöte" unter der Leitung von Hubert Buchberger stimmen wir im nächsten Konzert leisere Töne an:
Im Rahmen eines konzertanten Gedenkgottesdienstes, den Herr Wolfgang Schmitt, Aschaffenburg, anlässlich der ersten Todestages seiner Frau Rosemarie in Auftrag gegeben hat, wird am kommenden Samstag dem 15. Juli um 18 Uhr das Requiem op.48 von Gabriel Fauré erklingen. Ort ist die katholische Pfarrkirche St. Laurentius in Aschaffenburg-Leider.
Chorleiter Christoph Bayer hat mit seinem Kammerchor "Voces" und unserem Orchester dieses feinsinnige romantische Werk einstudiert, während die Parts der Gesangssolisten von der Sopranistin Anne-Rose Seuffert sowie dem Bariton Stefan Claas übernommen werden.
Fauré hat seine "Messe de requiem" in mehreren Fassungen hinterlassen, von denen die von uns ausgewählte als Orchesterbesetzung geteilte Bratschen- und Cellogruppen und Kontrabass, lediglich eine (Solo-) Violine, zwei Hörner, eine Trompete, eine Harfe, Pauken und Orgel verlangt. Die sehr nuanciert behandelte Orgelstimme - Fauré war selbst ein begnadeter Organist - übernimmt Regionalkantor Peter Schäfer.
In einem etwa halbstündigen Konzert, das sich an den Gottesdienst anschließen wird, werden vom Kammerchor Voces noch a cappella-Werke von Gregorio Allegri u.a. zum Klingen gebracht, während das Orchester mit einem Nocturne für Violoncello und Streicher von Peter Iljitsch Tschaikowsky zu hören sein wird. Wie Faurées "Requiem" ist auch dieses stimmungsvolle Werk im Jahre 1888 entstanden, als Eigenbearbeitung eines zuvor komponierten Klavierstücks.
Die berühmte Air aus der Orchestersuite in D-Dur von Johann Sebastian Bach und schließlich das "Laudate Dominum" aus den "Vesperae solennes de confessore" von Wolfgang Amadeus Mozart werden den Abend abrunden.
Wir laden Sie herzlich zu diesem Ereignis ein - der Eintritt ist frei!
Ihr
Andreas Lippert